Zu Besuch bei Punkt 12

Armin Laschet: Viele Kinder wurden im Lockdown abgehängt

21. September 2021 - 18:56 Uhr

„Eine ganz komische Atmosphäre haben wir gehabt.“

Am Dienstagmittag war Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet zu Besuch bei Punkt 12. Im Gespräch mit Katja Burkard ging es dabei auch darum, wie Kinder während der Pandemie gelitten haben.

Katja Burkard wundert sich, warum Kinder von der Politik im Stich gelassen wurden. Häusliche Gewalt, Unterrichtsausfälle und Vereinsamung – das alles hat Spuren hinterlassen.

Armin Laschet sagt, er habe schon immer gefordert, "nicht nur auf virologische Zahlen zu hören": "Wenn wir etwas schließen, hat das auch andere Konsequenzen, beispielsweise häusliche Gewalt, beispielsweise Kinder, die nicht mehr raus konnten."

Außerdem beklagt er eine "komische Atmosphäre", die während der Lockdowns geherrscht habe: "Wir haben zum Teil Nachbarn erlebt, als die Spielplätze geschlossen wurden, haben die die Polizei angerufen, weil doch ein Kind auf dem Spielplatz war."

Wie Armin Laschet die Kinder jetzt unterstützen will, sehen Sie oben im Video.

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Laschet will Schüler fördern

In einer Notlage wie der Pandemie müsse man alles im Blick haben, fordert er – sowohl die Bekämpfung des Virus, als auch die anderen Schäden: "Das müssen wir jetzt aufholen."

Bei den Kindern gebe es viel nachzuholen: Laschet fordert in den Ferienmonaten Angebote "für die Kinder, die wirklich abgehängt wurden. Wenn Sie in einer 2-3-Zimmer-Wohnung leben mit 2-3 Geschwistern, können Sie nicht so digital lernen, wie das in der Schule geht."

(rcl)