RTL News>News>

Amoklauf in Uvalde (Texas) - Mutter Amokläufer (18) spricht: "Er war keine gewalttätige Person"

Der Amokläufer erschoss in Uvalde (Texas) 19 Kinder und zwei Lehrerinnen

Mutter des Amokläufers spricht erstmals: „Mein Sohn war keine gewalttätige Person"

 May 30, 2022, Austin, Texas, USA: Images of many victims in the Uvalde, Texas mass murder at Robb Elementary lie among burned candles and fading flowers at the steps to the Texas Capitol grounds in Austin. Austin USA - ZUMAd150 20220530_znp_d150_038
In Uvalde (Texas) erschoss ein Amokläufer 21 Menschen.
www.imago-images.de, IMAGO/ZUMA Wire, IMAGO/Bob Daemmrich

Ihr Sohn schoss am Montag in einer Grundschule in Uvalde (Texas) wild um sich, tötete 19 Kinder und zwei Lehrerinnen, ehe er selbst erschossen wurde. Nun spricht Adriana Reyes erstmals über ihr Verhältnis zu dem 18-Jährigen – und behauptet, er sei nicht gewalttätig gewesen.

Uvalde (Texas): Mutter von Amokläufer von der Tat "überrascht"

„Mein Sohn war keine gewalttätige Person“, sagt Adriana Reyes der „Daily Mail“. „Ich bin von dem, was er getan hat, überrascht.“

„Ich hatte ein gutes Verhältnis zu ihm“, erzählt die Mutter des Amokläufers weiter. „Er machte die meisten Dinge mit sich selbst aus. Er hatte nicht viele Freunde.“

Lese-Tipp: Große Trauer nach Massaker: Amokläufer tötete alle Opfer in einem Klassenraum

Adriana Reyes nach Amoklauf in Uvalde: "Ich bete für die Familien"

Uvalde, Texas, USA
An der Schule wurden am Tag nach der Tat Blumen in Gedenken an die Toten niedergelegt.
www.imago-images.de, IMAGO/ZUMA Press, IMAGO/San Antonio Express-News

Adriana Reyes äußerte sich bei einem Besuch ihrer Mutter im Krankenhaus erstmals zu den Taten ihres Sohnes. Dieser hatte seiner Großmutter ins Gesicht geschossen, bevor er sich auf den Weg zur Robb Elementary School in Uvalde gemacht hatte. Die 66-Jährige kämpft um ihr Leben, ihr Zustand sei kritisch, sagen Ärzte.

„Ich bete für die Familien, ich bete für all die unschuldigen Kinder. Ja, das tue ich“, sagt Adriana Reyes. „Sie hatten nichts damit zu tun.“ Berichte, nach denen sie und ihr Sohn oft Streit gehabt hätten, wies sie zurück. Der 18-Jährige hatte zuletzt bei seinen Großeltern gelebt, auch mit diesen kam es jedoch offenbar zu Auseinandersetzungen.

Lese-Tipp: Lehrerinnen erschossen, weil sie ihre Schüler beschützten: „Sie hat sich geopfert, um die Kinder zu retten“

Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

Großvater von Amokläufer: "Er war sehr still"

Dass der Teenager sich an seinem 18. Geburtstag tödliche Waffen gekauft hatte, will sein Großvater nicht gewusst haben. „Wenn ich es gewusst hätte, hätte ich das gemeldet“, so Rolando Reyes zu „ABC“.

„Er war sehr still, er hat nicht viel geredet“, sagt auch er über seinen Enkel. Zwischen dem 18-Jährigen und seiner Mutter habe es ihm zufolge „Probleme“ gegeben.

Lese-Tipp: NBA-Legende kämpft mit Tränen: "Ich bin die Schweigeminuten leid"

Amoklauf in Uvalde (Texas): 19 Schüler und zwei Lehrerinnen erschossen

Uvalde Texas Elementary School
Mass Shooting At Uvalde Texas Elementary School People hold up sighs in in the town square in rembrance of yesterdays m
www.imago-images.de, IMAGO/NurPhoto, IMAGO/John Lamparski

Der Täter hatte am Montag bei einem Amoklauf an der Grundschule in Uvalde im US-Bundesstaat Texas 19 Schüler und Schülerinnen sowie zwei Lehrerinnen erschossen. Seine Waffen hatte er sich offenbar erst eine Woche zuvor gekauft – an seinem 18. Geburtstag.

Der Teenager soll seine Tat zuvor im Internet angekündigt haben. Im Chat mit einem 15-jährigen Mädchen aus Frankfurt in Deutschland schrieb er laut CNN unmittelbar vor dem Amoklauf, dass er seine Großmutter erschossen habe und gleich eine Grundschule angreifen würde. Auch auf Facebook soll er seine Tat angekündigt haben. (jda)