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Afghanistan: Kritik an britischem Militär - Evakuierungsflug aus Kabul rettet Auto

Große Kritik an britischem Militär an Afghanistan-Evakuierungsflug

Ein AUTO wird aus Kabul ausgeflogen - nimmt es nicht Menschen den Platz weg?

Auto an Bord eines Evakuierungsfliegers Kritik an britischer Regierung
00:56 min
Kritik an britischer Regierung
Auto an Bord eines Evakuierungsfliegers

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Diese Rettungsaktion ging wohl nach hinten los

An Bord eines Evakuierungsfluges des britischen Militärs aus Afghanistan haben sich jetzt nicht nur Menschen, sondern auch ein Auto befunden. Der Flugzeitplan soll ein Faktor für diese Entscheidung gewesen sein. Auf Twitter hagelt es indes deutlich Kritik - von Platzverschwendung ist die Rede. Im Video zeigen wir Ihnen das Auto, das neben den Menschen aus Afghanistan ausgeflogen wird.

Tiere werden aus Kabul gerettet

Zuvor hatte der britische Verteidigungsminister Ben Wallace laut dem "Independent" zudem erklärt, dass die Priorität auf der Evakuierung von Menschen liege und nicht auf Tieren. Demnach sah er sich wohl zu dieser Aussage genötigt, nachdem 140 Hunden und 60 Katzen einer gemeinnützigen Tierorganisation eines britischen Staatsbürgers und ehemaligen Marines zunächst eine Ausreise verwehrt worden war. Mittlerweile hat Wallace aber einen Slot in einem Flug für die Tiere bestätigt.

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"Ein Auto, ist das euer Ernst?"

Inzwischen sorgen die Bilder des Videoausschnitts mit dem Auto auf Twitter für großen Ärger.Eine Twitter-Nutzerinnen hielt sich kurz, aber prägnant: "Ein Auto, ist das euer Ernst?". Auch der britische Comedian Ricky Gervais äußerte sich zu dem Vorfall: "Und sie haben ein f*** Auto gerettet. Eine Schande." Er hatte zuvor das Begehren des Ex-Marines in den Sozialen Medien unterstützt.

"Daily Mail" zitiert eine ungenannte Quelle aus dem Kreis des britischen Verteidigungsministeriums. Vorrang hätten Personen, doch das Flugzeug sei mit Fracht beladen worden und nicht mit weiteren Menschen, um das Zeitfenster des Fluges einzuhalten, heißt es da. 134 Menschen seien beim Take off an Bord gewesen. Laut "The Sun" handelt es sich um ein Diplomaten-Auto. (ysc/law)