Baby auf Umwegen

Adoption aussichtslos: So erfüllt sich homosexuelles Paar doch noch Kinderwunsch

11. Juli 2021 - 13:27 Uhr

Manuel und Horst wünschen sich schon lange ein Kind

Manuel und Horst sehnen sich schon lange nach einer eigenen Familie. Doch eine Adoption ist für das homosexuelle Ehepaar so gut wie aussichtslos. Nun setzen die beiden all ihre Hoffnung in Leihmutter Marquesa. Die 40-Jährige lebt in den USA, ist bereits Mutter von fünf Kindern und möchte nun ein fremdes Kind austragen – in den Staaten ist das erlaubt. Werden Horst und Manuel in Deutschland die behördlichen Hürden bewältigen können die eine hier illegale Leihmutterschaft birgt? Die Antwort gibt`s im Video.

Leihmutterschaft ist in Deutschland nicht legal

Das Paar aus der Nähe von Augsburg ist seit sechs Jahren verheiratet und wünscht sich sehnlichst ein Kind. Eine Adoption gestaltete sich schwierig. "Wir waren beim zuständigen Jugendamt und haben den Prozess angeleiert. Da wurden uns aber schon alle Hoffnungen genommen (...). Dann haben wir uns mit Dauerpflege auseinandergesetzt. Wir haben aber zwei Pärchen kennengelernt, die die Kinder nach Jahren wieder abgeben mussten" so Horst. Das wollte das Paar aber auf keinen Fall.

Die einzige Möglichkeit: Leihmutterschaft. Doch eine fremde Frau dafür zu bezahlen, das eigene Kind auszutragen ist in Deutschland und den meisten europäischen Ländern illegal. In den USA, wie zum Beispiel im Bundesstaat Kalifornien, aber nicht.

Leihmutter Marquesa hat bereits fünf Kinder

Manuel und Horst lernen die Leihmutter Marquesa kennen. Die 40-Jährige lebt in den USA, hat fünf eigene Kinder, und möchte für das homosexuelle Paar ein Kind austragen. Doch kann Marquesa nach der Geburt wirklich Abschied nehmen? Und werden Manuel und Horst alle Hürden meistern?

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