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Abou-Chaker-Prozess: Bushidos Villa in Kleinmachnow wird zwangsversteigert

Prozess gegen Arafat Abou-Chaker

Bushido-Villa wird zwangsversteigert und soll 14,8 Millionen Euro bringen

Das Anwesen von Bushido in Kleinmachnow soll zwangsversteigert werden
Das Anwesen von Bushido in Kleinmachnow soll zwangsversteigert werden.
Agentur, RTL NewMedia, RTL

Von Remzi Karga

Bushidos „Problem-Villa“ in Berlin Kleinmachnow soll im Juni dieses Jahres zwangsversteigert werden. Der Rapper (43) hatte das Villen-Grundstück 2011 mit seinem ehemals besten Freund Arafat Abou-Chaker (46) gekauft. Das rund 16.000 Quadratmeter Grundstück soll fast 15 Millionen Euro kosten.

Drogen, Versicherungsbetrug, Prostituierte, Schwarzgeld und eine Villa in Kleinmachnow

Die Villa von Arafat Abou-Chaker und Bushido wird jetzt versteigert.
Die Villa von Arafat Abou-Chaker und Bushido wird jetzt versteigert.
www.imago-images.de, imago images/Eibner, Uwe Koch/ Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de

Jahrelang waren Anis „Bushido“ Ferchichi (43) und der Clanchef Arafat Abou-Chaker (46) beste Freunde. Doch dann kam es zum Bruch. Anfang 2018 trennte sich der Rapper von Arafat. Inzwischen wird vor Gericht verhandelt. Es geht um versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, Bedrohung, Versicherungsbetrug und um das Villen-Grundstück in Berlin Kleinmachnow am Zehlendorfer Damm. Immer wieder sorgte das denkmalgeschützte Anwesen in den vergangenen Jahren für negative „Schlagzeilen“.

Problem-Villa könnte Bushido in den Knast bringen

Prozess gegen Clan-Chef
Rapper Bushido sitzt im Januar als Nebenkläger im Prozess in einem Gerichtssaal.
deutsche presse agentur

Im Dezember 2013 brannte es in der Villa des Rappers. Daraufhin wurde das Gebäude aufwändig saniert. Damals schrieb Bushido auf Twitter: "Hab gerade erfahren, dass es Brandstiftung war. Hoffentlich verbrennst du feiger Bastard in deinem eigenen Feuer". Zum damaligen Zeitpunkt war er noch mit Arafat befreundet und richtete die Botschaft an die mutmaßlichen Verbrecher. Im vergangen Jahr hatte der "Stern" dann berichtet, dass Bushido selbst wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung nach § 306 Strafgesetzbuch angeklagt werden soll. Der Rapper hat sich bislang nicht zu den Anschuldigungen geäußert. Sollte er verurteilt werden, drohe ihm laut RTL-Informationen eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren. Fest steht: Am 15. Juni 2022 kommt das Anwesen in Kleinmachnow, auf dem der Rapper und der Clanboss gemeinsam wohnen wollten unter den Hammer: satte 14.803.000 Euro sollen dabei herumkommen.

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