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Ab jetzt strengere Corona-Regeln in Schleswig-Holstein

Weniger Kontakte, keine Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen

Ab jetzt strengere Corona-Regeln in Schleswig-Holstein

Coronavirus - Strengere Kontaktbeschränkungen
Strengere Regeln gelten in Schleswig-Holstein auch bei Veranstaltungen in Gaststätten. Foto: Stefan Sauer/dpa/Symbolbild
deutsche presse agentur

Auch beim Tanzen im Club gilt einiges zu beachten

Seit Dienstag gelten in Schleswig-Holstein strengere Corona-Regeln. Privat dürfen sich laut Corona-Landesverordnung nur noch maximal zehn Personen treffen - außer alle gehören einem Haushalt an. Das gilt auch für Geimpfte und betrifft nicht nur Wohnungen und Häuser, sondern auch dazugehörige Gärten. Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen.

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Einschränkungen vor Weihnachten beschlossen

Die Landesregierung hatte am 23. Dezember eine bis 18. Januar geltende neue Corona-Landesverordnung beschlossen. Bei Veranstaltungen wie Konzerten oder beim Sport sind nur noch 1000 Zuschauer erlaubt. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte vor Weihnachten betont, "ich hoffe auch ausdrücklich, dass wir über sehr temporäre Einschränkungen sprechen, die möglichst nicht lange anhalten müssen".

Silvester und Neujahr auch betroffen

Die Regierung will an Silvester und Neujahr auch größere Ansammlungen verhindern. Dazu können die Behörden vor Ort für Straßen, Wege und Plätze, auf denen mit verstärktem Andrang zu rechnen ist, Kontakte auf bestimmte Gruppengrößen beschränken. Dort kann auch eine Maskenpflicht angeordnet werden. Außerdem können sie anordnen, dass zwischen den Angehörigen unterschiedlicher Haushalte ein Mindestabstand einzuhalten ist.

Weniger Gäste in Clubs zugelassen

Diskotheken und Clubs dürfen nur mit halber Kapazität (maximal 1000 Menschen) öffnen. Auch beim Tanzen gilt Maskenpflicht. Zutritt erhalten nur Geimpfte und Genesene, wenn sie einen Corona-Test vorlegen (2G plus). Die Regeln gelten auch für Tanzpartys, Bälle oder vergleichbare Veranstaltungen in Gaststätten.

In Restaurants und im Imbiss darf nur noch an festen Sitz- oder Stehplätzen mit Tischen gespeist und getrunken werden. (dpa/nid)

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