RTL News>

Aktuelle Corona-Regeln für Silvester: DAS gilt seit dem 28. Dezember in NRW, Bayern, Berlin & Co.

Alle Bundesländer in der Übersicht

Neue Corona-Regeln in den Bundesländern: Was bedeutet das für Ihre Silvester-Pläne?

Was gilt in den Bundesländern? Silvester-Partys?
01:39 min
Silvester-Partys?
Was gilt in den Bundesländern?

30 weitere Videos

Die wichtigsten Punkte aus den Corona-Verordnungen

von Esther Kusch

Nicht mehr lang und das Jahr 2021 ist Geschichte. Aber wie können wir denn den Jahreswechsel feiern? Rauschende Partys werden es angesichts der Corona-Lage nicht. Soviel ist klar. Ab dem 28. Dezember gelten in allen Bundesländern neue Corona-Regeln. Was heißt das jetzt? Wie können Sie in Ihrem Bundesland Silvester feiern? Und was müssen Sie sonst noch wissen?

Wir haben die wesentlichen Punkte aus den Corona-Verordnungen zusammengefasst.

+++ Alle Infos rund um das Corona-Virus und seine Auswirkungen finden Sie jederzeit in unserem Liveticker +++

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gilt seit diesem Montag (27.12.) auch eine Sperrstunde in der Gastronomie von 22.30 Uhr bis 5 Uhr morgens. In der Silvesternacht beginnt die Sperrstunde erst um 1 Uhr.

Geimpfte und Genesene können sich bei privaten Feiern mit 10 Personen im Innenraum und maximal 50 Personen im Freien treffen. Ist eine ungeimpfte Person anwesend gilt: Nur ein Haushalt darf sich mit zwei weiteren Personen treffen. Paare, die nicht zusammen wohnen, gelten als ein Haushalt, Kinder bis 13 Jahren werden in keiner der Konstellationen mitgezählt.

Bayern

Ab dem 28. Dezember dürfen sich bei privaten Treffen außerhalb der Gastronomie Geimpfte und Genesene mit insgesamt 10 Personen treffen, Kinder unter 14 Jahren ausgenommen. Für Jugendliche ab 14 gilt künftig auch 2G-Plus.

Tanzveranstaltungen sind auch in Bayern verboten, auch außerhalb von Clubs und Diskos, soweit es sich nicht um Sportveranstaltungen handelt. Das Zuschauerverbot gilt künftig nicht nur für Sportveranstaltungen, sondern auch für große überregionale Kulturveranstaltungen und vergleichbare Veranstaltungen.

Brandenburg

In Brandenburg gilt seit Montag (27.12) für Geimpfte und Genesene mindestens bis zum 11. Januar bei privaten Treffen drinnen oder draußen eine Obergrenze von zehn Menschen.

Wenn in einem Haushalt jemand ohne Corona-Impfung dabei ist, bleiben die bestehenden Regeln unverändert: Zu privaten Treffen dürfen nur bis zu zwei Menschen eines anderen Haushalts hinzukommen, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Berlin

ARCHIV - 01.01.2021, Berlin: Feuerwerk wird zu Neujahr bei der ZDF-Silvestershow «Willkommen 2021» am Brandenburger Tor gezündet. (zu dpa: Silvesterparty am Brandenburger Tor als TV-Show geplant) Foto: Christoph Soeder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ab dem 28.12. gelten auch in Berlin Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene - große Partys sind nicht erwünscht. (Foto vom Jahreswechsel 2020/21)
christoph soeder nwi kil alf, dpa, Christoph Soeder

Der Jahreswechsel wird in der Hauptstadt nicht mit großen Partys gefeiert. Ab dem 28.12. gelten auch in Berlin Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene. Sowohl im Freien als auch in Innenräumen dürfen bei privaten Feiern nicht mehr als 10 Personen da sein. Kinder sind hier ausgenommen. Ist nur eine ungeimpfte Person anwesend, gelten die Regeln für Ungeimpfte: Höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts dürfen dazukommen. Auch hier sind Kinder unter 14 Jahren ausgenommen.

Für den Jahreswechsel wird es ein Ansammlungsverbot an bestimmten Plätzen geben. Feuerwerk ist dort verboten. Ausnahmen von dem Verbot gibt es für bestimmte angemeldete professionelle Feuerwerke.

Veranstaltungen im Freien mit mehr als 1.000 Menschen bleiben verboten. Veranstaltungen drinnen mit mehr als 200 Menschen bleiben ebenfalls verboten. Es gilt weiterhin 2G. Alle Veranstaltungen, bei denen getanzt wird – im Behördendeutsch: Das „Abhalten von Tanzlustbarkeiten“ – werden sowohl drinnen als auch draußen verboten.

Noch mehr Videos rund um das Thema Corona - in unserer Video-Playlist

Playlist: 30 Videos

Bremen

Ab dem 28. Dezember gelten Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene: Treffen draußen und drinnen sind dann nur noch mit maximal 10 Personen gestattet, Kinder ausgenommen. Ist nur eine ungeimpfte Person anwesend gelten die Regeln für Ungeimpfte. Ungeimpfte dürfen sich nur mit dem eigenen Hausstand und maximal zwei weiteren Personen treffen.

Hessen

Mit Blick auf die Omikron-Virusvariante verschärft Hessen seine Corona-Regeln nach Weihnachten. Im öffentlichen Raum dürfen sich ab dem 28. Dezember nur noch Gruppen von maximal zehn Menschen treffen. Sind nicht geimpfte oder nicht genesene Personen dabei, dann sind nach wie vor nur Treffen von einem Haushalt und maximal zwei Menschen eines weiteren Haushalts erlaubt. Im privaten Bereich bleibt es in Hessen bei einer dringenden Empfehlung für diese Kontaktbeschränkungen.

Der Betrieb von Tanzlokalen, Clubs und Diskotheken wird landesweit und unabhängig von den örtlichen Infektionszahlen untersagt. In den Räumen darf aber regulärer Gastro-Betrieb eingerichtet werden - jedoch ohne Tanz. Die Obergrenze für alle Veranstaltungen drinnen oder draußen liegt in Hessen ab 28. Dezember bei 250 Teilnehmern.

Hamburg

In Hamburg gelten seit Weihnachten schärfere Corona-Regeln. Die neue Eindämmungsverordnung sieht unter anderem Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene, eine Sperrstunde für die Gastronomie und ein Tanzverbot in Clubs und Diskotheken vor. Außerdem müssen Großveranstaltungen ohne Publikum stattfinden. Dies gilt unter 2G-Bedingungen für Geimpfte und Genesene im Freien und auch in Stadien - allerdings erst ab 5.000 Besuchern - und in Innenräumen ab 2.500.

Schon über die Weihnachtsfeiertage mussten damit auch Geimpfte und Genesene ihre privaten Zusammenkünfte auf maximal zehn Personen begrenzen. Unter 14-Jährige werden dabei allerdings nicht mitgezählt. Für Ungeimpfte gilt bereits eine strengere Regel: Sie dürfen nur mit den Mitgliedern des eigenen Haushalts und höchstens zwei Mitgliedern eines weiteren Haushalts zusammentreffen.

Restaurants, Bars und Kneipen müssen ab sofort um 23 Uhr schließen. Nur in der Silvesternacht dürfen sie ausnahmsweise bis 1 Uhr am Neujahrsmorgen offen bleiben. Außerdem dürfen in der Gastronomie keine Stehtische mehr von Kunden genutzt werden. Das Tanzverbot kommt faktisch der Schließung von Clubs und Diskotheken gleich.

Mecklenburg-Vorpommern

Trotz zuletzt sinkender Fallzahlen gelten von Montag an in ganz Mecklenburg-Vorpommern verschärfte Schutzvorkehrungen. Kinos, Theater, Museen, die Innenbereiche von Zoos, Schwimmbäder und andere Freizeiteinrichtungen müssen flächendeckend geschlossen bleiben.

Bislang galten diese Restriktionen nur in der Mitte und im Osten des Landes. Da aber die Corona-Ampel für das Land über mehrere Tage auf Rot stand und mit der Omikron-Variante eine weitere Infektionswelle erwartet wird, hatte die Landesregierung die Schließungen landesweit verfügt.

Niedersachsen

Auch in Niedersachsen dürfen sich nur noch Gruppen von bis zu zehn Geimpften und Genesenen treffen - Kinder nicht eingerechnet.

Diskos, Clubs und Shisha-Bars sind geschlossen, es gibt keine Veranstaltungen mehr mit mehr als 500 Personen. Bei den noch erlaubten Veranstaltungen gilt Tanzverbot.

Nordrhein-Westfalen

Wenige Tage vor dem Jahreswechsel müssen sich die Menschen auch in Nordrhein-Westfalen auf weitere Corona-Auflagen einstellen. Kontakte im privaten und öffentlichen Leben werden von Dienstag an auch für Geimpfte und Genesene eingeschränkt. Private Zusammenkünfte im Innen- wie Außenbereich sind dann nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt - eine Begrenzung der Anzahl von Hausständen gibt es hier nicht.

Von den Kontaktbeschränkungen sind Kinder bis einschließlich 13 Jahre ausgenommen. Innerhalb des eigenen Hausstands gelten keine Personenbegrenzungen. Sobald aber eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten wieder die strengeren Auflagen. Dann dürfen nur noch zwei Personen eines weiteren Hausstands teilnehmen.

Auch in NRW dürfen Clubs und Diskotheken nicht öffnen. Öffentliche sowie private Tanzveranstaltungen sind verboten. Das gilt somit auch für Silvesterbälle in der Gastronomie und alle Veranstaltungen, die das Tanzen als Schwerpunkt haben.

Zum Jahreswechsel sind alle öffentlich veranstalteten Feuerwerke verboten, auch privates Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen ist nicht erlaubt.

Großveranstaltungen sind nur noch ohne Zuschauer erlaubt. Bei anderen Veranstaltungen wird die Zahl der Zuschauer auf höchstens 750 abgesenkt. Wegen der Sorge vor der Ausbreitung der Omikron-Variante werden auch Masken- und Testpflicht im Freizeitbereich verschärft. Der Mund-Nasen-Schutz muss nun auch bei Versammlungen mit mehr als 750 Personen im Freien getragen werden.

Da beim Sport in Innenräumen, in Schwimmbädern und bei Wellnessangeboten keine Masken getragen werden können, müssen Immunisierte dort nun einen aktuellen, negativen Schnelltestnachweis mit sich führen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Darüber hinaus gilt diese 2G-plus-Vorschrift auch für weitere Einrichtungen und Angebote, darunter für das Singen im Chor ohne Maske.

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz dürfen sich ab dem 28. Dezember Geimpfte nur noch mit 10 Personen treffen, Kinder ausgenommen. Ungeimpfte dürfen sich nur noch mit dem eigenen Hausstand und weiteren zwei Personen treffen.

Überregionale Events wie Sportveranstaltungen finden ohne Zuschauer statt, Clubs und Diskotheken schließen. Feuerwerk darf nicht verkauft werden.

Saarland

Ungeimpfte können nur noch mit dem eigenen Haushalt und zwei weiteren Personen aus einem weiteren Haushalt zusammenkommen. Auch für Geimpfte und Genesene gelten ab dem 28. Dezember Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte und Veranstaltungen im eigenen Wohnraum oder Garten werden auf maximal zehn geimpfte oder genesene Personen beschränkt. Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen.

Der Betrieb von Clubs und Diskotheken sowie vergleichbare Tanzveranstaltungen ist untersagt. Darüber hinaus sind Veranstaltungen mit mehr als 1.000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmenden untersagt.

Sachsen

In Sachsen darf sich nur ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen, wenn mindestens eine ungeimpfte Person dabei ist. Kinder unter 16 Jahren bleiben davon ausgenommen.

Außerdem gilt eine Ausgangsbeschränkung ab 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages für Hotspot-Landkreise und kreisfreie Städte bei einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 1.000 für ungeimpfte Personen.

Alkoholverbot gilt auf bestimmten öffentlichen Plätzen oder in bestimmten öffentlich zugänglichen Einrichtungen, die von den Landkreisen oder Kreisfreien Städten festgelegt werden.

Feiern nur Genesene und Geimpfte privat, dürfen noch maximal 20 Personen kommen. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres zählen nicht mit. Ab dem 28. Dezember sind dann nur noch 10 Personen erlaubt.

Sachsen-Anhalt

Clubs und Diskotheken haben auch in Sachsen-Anhalt geschlossen. Landkreise und kreisfreie Städte dürfen zur Eindämmung der Pandemie auch weitere Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene verhängen.

Außerdem können diese an Silvester und Neujahr Ansammlungsverbote für bestimmte öffentliche Plätze verhängen.

Schleswig Holstein

In Schleswig-Holstein gelten ab dem 28. Dezember strengere Regeln. Es dürfen nur noch maximal zehn Personen privat zusammentreffen. Wenn eine ungeimpfte Person dabei ist, gilt, dass sich ein Haushalt nur mit zwei Personen eines anderen Haushalts treffen darf. Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen.

Überregionale Großveranstaltungen sollen ohne Publikum stattfinden. Das betrifft etwa Spiele der 2. Fußball-Bundesliga.

Thüringen

Auch Thüringen schränkt ab dem 28. Dezember die Kontakte, auch bei Geimpften und Genesenen, ein. Silvester-Veranstaltungen sind untersagt, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden.

Private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen sind nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt (Kinder bis zwölf Jahre bleiben bei der Zählung ausgenommen).

Alle ausführlichen Landesverordnungen finden Sie hier in der Übersicht.

(mit dpa)

Spannende Dokus zu Corona gibt es auf RTL+

Das große Geschäft mit der Pandemie: Ausgerechnet in einer Zeit, in der jeder um seine Gesundheit bangt, finden Betrüger immer wieder neue Wege, illegal Geld zu machen. Egal, ob gefälschte Impfpässe, negative Tests oder Betrügereien in den Testzentren - die Abzocke lauert überall. Sogar hochrangige Politiker stehen in Verdacht, sich während der Corona-Zeit die eigenen Taschen vollgemacht zu haben. Unsere Reporter haben europaweit recherchiert – die ganze Doku auf RTL+