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9-Euro-Ticket: Bundesverkehrsminister Wissing schließt Verlängerung aus - "Dauerhaft nicht möglich"

„Dauerhaft ist das nicht möglich“

Bundesverkehrsminister Wissing schließt Verlängerung des 9-Euro-Tickets aus

9-Euro-Ticket dauerhaft zu teuer für den Staat Wissing im "Frühstart"

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von Daniel Heyd

Nach den ersten drei Wochen des 9-Euro-Tickets, blickt der Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) zufrieden auf die bisherige Entwicklung. „Ich freue mich, dass die Maßnahme so gut ankommt und so gut angenommen wird.“ Das 9-Euro-Ticket hätte die Erwartungen vieler übertroffen, betont Wissing und meint damit vor allem die Länderchefs: „Viele Bundesländer wollten das Ticket gar nicht haben und jetzt wollen sie es gar nicht mehr loswerden.“

Eine Verlängerung des 9-Euro-Tickets schließt der Verkehrsminister aber aus: „Dauerhaft ist das nicht möglich. Denn das Ticket kostet im Monat über eine Milliarde Euro.“ Daher müsse man die zeitlich begrenzte Maßnahme jetzt evaluieren und dann mit den Ländern darüber diskutieren, wie man das Angebot von Bus und Bahn verbessern könne.

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Wissing über Chaos bei der Deutschen Bahn: "Die Situation kann so nicht bleiben"

Das 9-Euro-Ticket hat aber auch die Schwächen der Deutschen Bahn nochmal deutlicher gemacht – überfüllte Züge, Zugausfälle und Verspätungen häufen sich zur Zeit. Daher kündigte Wissing auch eine Generalsanierung der Bahn an und will diese zur Chefsache machen. „Ich habe verstanden, dass die Leute unzufrieden sind und kann das auch nachvollziehen“, so Wissing und sagt weiter: „Die Situation kann so nicht bleiben. Wir wollen dass man in Deutschland wieder die Uhr nach der Bahn stellen kann.“

Was diese Sanierung kostet werde, lässt Wissing offen betont aber, dass er für die Investitionen Rückhalt des Finanzministers habe: „Christian Lindner ist da mit mir einer Meinung – Investitionen in die Infrastruktur sind notwendig.“

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FDP stellt sich gegen EU-Verbrennerverbot

Einig sind sich Wissing und Lindner auch bei der Debatte um das Aus von Verbrennermotoren. Während die EU Neuzulassungen von Verbrennern ab 2035 verbieten möchte, kündigen Wissing und Lindner Widerstand an. „Wir wollen, dass über 2035 hinaus klimafreundliche Verbrennungsmotoren zugelassen werden können und da gehören für die FDP die synthetischen Kraftstoffe dazu“, so der Verkehrsminister und sagt, dass seine Partei keine Technologie ausschließen werde, mit der man Klimaziele erreichen könne.

„Uns geht es darum, dass die Gesellschaft mobil bleibt“, sagt Wissing und weist daraufhin, dass man in der Vergangenheit gesehen hätte, dass die Diskussion über Ausstiegsszenarien nicht Erfolgversprechend sei. Man müsse sich vielmehr die Frage stellen, wie man in klimaneutrale Mobilität einsteigen könne, so Wissing.

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