Ausgenommen sind Drogerien, Supermärkte und Apotheken

In diesen Bundesländern gilt 2G im Einzelhandel

Ausgenommen sind Drogerien, Supermärkte und Apotheken
Ausgenommen sind Drogerien, Supermärkte und Apotheken
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05. Dezember 2021 - 8:29 Uhr

2G kommt !

Zum zweiten Adventswochenende gelten in vielen Bundesländern erstmals sogenannte 2G-Regeln für den Einzelhandel. Damit haben nur noch Geimpfte oder Genesene Zutritt zu Geschäften. Ausgenommen sind Läden des täglichen Bedarfs - also etwa Supermärkte, andere Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken. Was in Ihrem Bundesland gilt, lesen Sie hier.

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Wo gilt 2G und ab wann?

Die schärferen Regeln waren am Donnerstag von Bund und Ländern gemeinsam beschlossen worden, die Länder müssen die Beschlüsse aber jeweils in eigenen Verordnungen umsetzen.

Hier gilt 2G für den Einzelhandel ab Samstag (04. Dezember)

  • Nordrhein-Westfalen
  • Baden-Württemberg
  • Rheinland-Pfalz
  • Hamburg
  • Schleswig-Holstein


Hier gilt 2G für den Einzelhandel ab Sonntag (05. Dezember)

RTL NEWS empfiehlt

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  • Hessen

Hier gilt 2G für den Einzelhandel ab Montag (06. Dezember)

  • Bremen
  • Saarland
  • Sachsen-Anhalt

Hier gilt 2G für den Einzelhandel ab Mittwoch (08. Dezember)

  • Bayern

Hier gilt 2G schon länger:

  • Berlin
  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Sachsen


Hier sind sich die Bundesländer noch unklar:

  • Niedersachsen
  • Thüringen

Deutscher Handelsverband meldet starke Verluste

Um die Folgen der Einführung von 2G-Regeln zu kompensieren, fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) von der Bundesregierung zusätzliche Hilfen für den Einzelhandel. Ziel müsse es sein, "die zu befürchtenden Verluste möglichst schnell und fair abzufedern", schrieb HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in einem Brief an die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den voraussichtlichen nächsten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Dafür reichten die bestehenden Entschädigungsregelungen bei weitem nicht aus.

"Bereits heute muss in den Bundesländern, die bereits eine 2G-Regelung für den Handel eingeführt haben, ein Umsatzverlust in den betroffenen Unternehmen von bis zu 35 Prozent festgestellt werden. Im Innenstadthandel sind die Kundenfrequenzen um fast 40 Prozent zurückgegangen", klagte Sanktjohanser in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die schweren Eingriffe in der umsatzstärksten Zeit des Jahres seien für viele Nicht-Lebensmittelhändler ohne Hilfen nicht zu verkraften. (dpa/gas)

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