Hartes Urteil für die ElternJoycelynn (3) stirbt wegen Vernachlässigung an Läusebefall

Joycelynn (3) stirbt wegen Vernachlässigung an Läusebefall
Ermittler sprechen von schwerster Vernachlässigung durch ihre eigenen Eltern.
facebook/samantha.greenwood.773

Ein Horror-Haus und ein hilfloses Opfer!
In New York ist die dreijährige Joycelynn an den Folgen eines massiven Läusebefalls gestorben – Ermittler sprechen von schwerster Vernachlässigung durch ihre eigenen Eltern.

USA: Mädchen (3) stirbt nach extremem Läusebefall – Eltern wegen schwerer Vernachlässigung angeklagt

Laut US-Medien wie der New York Post wuchs Joycelynn in einem völlig vermüllten Messi-Haushalt auf, in dem sich ihre Eltern von der Außenwelt abgeschottet haben sollen. Die Dreijährige soll so stark von Kopfläusen befallen gewesen sein, dass der kleine Körper über einen längeren Zeitraum massiv geschwächt wurde. Die Parasiten saugten ihr Blut – Experten gehen davon aus, dass der extreme Befall zu einer lebensgefährlichen Blutarmut und letztlich zu ihrem Tod geführt hat.

Joycelynn (3) stirbt wegen Vernachlässigung an Läusebefall
Die Dreijährige soll so stark von Kopfläusen befallen gewesen sein, dass der kleine Körper über einen längeren Zeitraum massiv geschwächt wurde.
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Richter rechnet mit dem Vater ab

Im Prozess fand der zuständige Richter James Davis deutliche Worte für den Vater, Matthew Dylewski. „Sie haben als Vater versagt“, sagte er im Gerichtssaal, bevor er ihn zu 16 Monate bis vier Jahren Gefängnis verurteilte. Der Vater selbst wirkte gebrochen und voller Schuldgefühle. „Ich wünschte ich könnte statt meiner Tochter sterben. Ich glaube das bis heute.”, sagte er. „Ich denke ständig darüber nach. Nichts wird sich jemals ändern. Ich will sterben, um bei ihr zu sein.”

Trotz dieser Worte blieb der Richter hart: Für das Gericht steht fest, dass Joycelynn über einen langen Zeitraum litt – und dass ihre Eltern die Verantwortung für diesen Tod tragen, berichtet unter anderem die New York Post.

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„Deine Tochter hat lange gelitten“ – Urteil gegen die Mutter

Auch die Mutter, Samantha Dylewski, wurde von demselben Richter verurteilt. Bei ihrer Verhandlung machte Davis klar, wie groß aus seiner Sicht ihre Schuld ist: „Ihre Tochter litt über einen langen Zeitraum”, hielt er ihr vor. Und weiter: „Sogar die anderen Kinder konnten sehen, dass sie unter deiner Vernachlässigung litt. Ein Kind zu haben, ist ein Geschenk. Sie hatten mehrere Kinder, und sie alle litten durch ihre Hand.“

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Beide Eltern dürfen bis 2038 keinerlei Kontakt zu ihren vier anderen Kindern haben. Samantha zeigte sich vor Gericht zerknirscht: „Als ihre Mutter ist es meine Aufgabe, sie zu beschützen, aber ich habe versagt”, sagte sie bei der Urteilsverkündung. Auch sie wurde zu 16 Monaten bis 4 Jahren verurteilt.

Der Tod der dreijährigen Joycelynn steht für viele in den USA sinnbildlich für ein Versagen auf mehreren Ebenen: Eltern, die ihre Kinder in katastrophalen Zuständen halten – und ein Umfeld, das offenbar zu spät hingesehen hat. Dass ein Kind im Jahr 2026 an einem Läusebefall stirbt, macht fassungslos.

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Der Fall sorgt in den USA für Entsetzen: Ein Kind, das an einem behandelbaren Parasitenbefall sterben musste, weil niemand rechtzeitig eingegriffen hat. Joycelynn steht damit tragisch für all die Kinder, die hinter verschlossenen Türen leiden – bis es zu spät ist.

Verwendete Quellen: Nypost.com, People.com