Der Sommer dreht wieder aufErst glüht das Land – dann rollt die Gewitterwand

Ein Blitz leuchtet über einer Landschaft auf
Sonnig, heiß, trocken – so wird das Wetter in den nächsten Tagen (Archivbild)
Patrick Pleul/dpa
von Martin Pscherer und Lea Haberbosch

38 Grad und Unwetter im Anmarsch.
Die kurze Verschnaufpause ist schon wieder vorbei. Zum Wochenstart steigen die Temperaturen auf bis zu 38 Grad, gleichzeitig drohen örtlich Starkregen, Hagel und Sturmböen. Vor allem der Süden muss sich auf eine schweißtreibende und turbulente Wetterlage einstellen.

Hitze und Unwetter treffen besonders den Süden

Die Sonne brennt, die Luft wird schwer und am Horizont wachsen dunkle Wolken. Nach der kurzen Entspannung am Samstag (1. August) kehren Hitze und Unwetter zum Wochenstart zurück. Besonders im Süden und Südwesten klettern die Temperaturen am Montag (3. August) auf bis zu 38 Grad. Später können vom Alpenrand über die Mittelgebirge bis ins Rheinland einzelne kräftige bis unwetterartige Gewitter aufziehen.

Schon die Nacht zum Montag (3. August) bleibt in vielen Regionen warm. In den Ballungsgebieten am Rhein sinken die Werte teilweise nicht unter 20 Grad. Tagsüber scheint zunächst verbreitet die Sonne. Während es an Nord- und Ostsee mit 24 bis 28 Grad vergleichsweise angenehm bleibt, werden im restlichen Land häufig mehr als 30 Grad erreicht.

Noch heißer könnte es am Dienstag (4. August) werden. Dann steigen die Temperaturen vor allem im Südosten auf bis zu 37 Grad, hier und da ist sogar etwas mehr möglich. Nur an den Küsten bleibt das Thermometer voraussichtlich unter der 30-Grad-Marke.

Lese-Tipp: Alle Infos rund um das heiße Sommerwetter findet ihr im RTL-Hitzeticker

Dienstag drohen besonders kräftige Gewitter

Mit der Hitze nimmt auch die Schwüle zu. Neben sonnigen Abschnitten bilden sich am Dienstag häufiger Schauer und Gewitter. an manchen Orten drohen Starkregen, größerer Hagel und Sturmböen. Wo genau die Unwetter niedergehen, lässt sich nur kurzfristig bestimmen.

Lese-Tipp: Donner, Blitz und Regen: So verhaltet ihr euch richtig bei Gewitter

Am Mittwoch (5. August) liegt der Schwerpunkt der Gewitter voraussichtlich im Osten und Südosten. Dort bleibt es mit 30 bis 35 Grad weiterhin heiß. Im Nordwesten gehen die Temperaturen dagegen auf 23 bis 29 Grad zurück.

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Ab Donnerstag wird die Luft angenehmer

Am Donnerstag (6. August) lässt die große Schwüle langsam nach. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 und 33 Grad. Weitere Schauer und Gewitter sind vor allem zwischen dem Schwarzwald und Sachsen sowie im Norden möglich. Der Freitag (7. August) verläuft vielerorts freundlicher, nur im Südosten und Norden bleibt das Gewitterrisiko erhöht.

Eine nachhaltige Entlastung für die ausgetrockneten Böden bringt das wechselhafte Wetter nicht. Flächendeckender Regen ist bis zum Wochenende nicht in Sicht. Der Juli war bereits der sechste zu warme und der fünfte zu trockene Monat in Folge. Auch viele Flüsse führen sehr wenig Wasser. Der Rhein hat an mehreren Messstationen sogar historische Tiefststände unterschritten.

Verwendete Quelle: Eigene RTL-Recherche