Mutiger Auftritt des „Zwischen Tüll und Tränen”-StarsUwe Herrmann trotzt dem Krebs – von der Bestrahlung direkt auf den roten Teppich!

von Anny Adler, Denise Gatzweiler und Katrin Koster

Uwe Herrmann (63) lässt sich von seiner Krebserkrankung nicht unterkriegen!
Auf dem roten Teppich der Goldenen Henne verrät der „Zwischen Tüll und Tränen“-Star im RTL-Interview, dass er nur kurze Zeit zuvor noch bei seiner Bestrahlung war. Und warum zu Hause im Bett zu bleiben für ihn keine Option ist.

„Ich hätte auch zu Hause im Bett liegen können, aber im Bett sterben die meisten”

Strahlendes Lächeln, schicker Auftritt – dabei liegen hinter Uwe Herrmann anstrengende Stunden. Als wir den „Zwischen Tüll und Tränen“-Star auf dem roten Teppich der Goldenen Henne treffen und ihn fragen, wie es ihm geht, antwortet er zunächst optimistisch: „Eigentlich ganz gut. Wir geben Vollgas, machen neue Kollektionen, viele Veranstaltungen.“ Doch zwischen Arbeit, Terminen und Events bestimmt weiterhin auch seine Krebsbehandlung den Alltag des Brautmoden-Experten.

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Denn noch kurz vor seinem Auftritt bei der Goldenen Henne war Uwe in Behandlung. „Ich war vorhin erst bei der Bestrahlung“, erzählt er uns. Und damit ist es längst nicht getan. Anderthalb Monate lang werde er nun täglich bestrahlt. Eine Therapie, die ihm einiges abverlangt: „Das ist schon hart.“ Dass Uwe Herrmann wenige Stunden später trotzdem über den roten Teppich läuft, ist für ihn eine ganz bewusste Entscheidung. Sich zu Hause zurückzuziehen, kommt für den TV-Star nicht infrage. „Die Sache ist die: Ich hätte auch zu Hause im Bett liegen können, aber im Bett sterben die meisten. Und bei so einer schönen Veranstaltung, da will ich natürlich dabei sein.“

Uwe Herrmann: „Der Stand ist aktuell, dass ich faktisch geheilt bin“

Und der 63-Jährige hat noch eine weitere Nachricht, die Hoffnung macht. Seinen derzeitigen Gesundheitszustand beschreibt Uwe Herrmann im RTL-Interview so: „Der Stand ist aktuell, dass ich faktisch geheilt bin.“ Gleichzeitig weiß er, wie ernst seine Erkrankung ist. Bei ihm wurde ein Merkelzellkarzinom diagnostiziert – eine seltene und besonders aggressive Form von Hautkrebs. Dass seine Geschichte bislang so verlaufen ist, führt er vor allem auf einen entscheidenden Punkt zurück: Der Krebs wurde früh erkannt: „Das Besondere an der Sache ist, ich habe es rechtzeitig gemerkt. Die Ärzte waren schnell und sehr gut.“

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Uwe Herrmann hatte seine Krebsdiagnose im Mai öffentlich gemacht. Begonnen hatte alles mit einer auffälligen Stelle am Ellenbogen, die zunächst wie ein harmloser Mückenstich aussah. Wenig später erhielt der Brautmoden-Experte die Diagnose Merkelzellkarzinom. Es folgten mehrere Operationen. Der Tumor am Ellenbogen wurde entfernt, später wurden ihm zwölf Lymphknoten entnommen. Dabei wurden auch Metastasen entdeckt. Eine zunächst befürchtete Metastase in der Leber stellte sich bei weiteren Untersuchungen dagegen als Blutschwamm mit einer Zyste heraus.

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„Zwischen Tüll und Tränen”-Star macht sich für Hautkrebs-Vorsorge stark

Seine eigene Erfahrung möchte Uwe Herrmann deshalb auch nutzen, um andere Menschen wachzurütteln. Denn gerade weil er die Veränderung an seinem Körper früh bemerkte und schnell medizinische Hilfe bekam, macht er sich heute rund um das Thema Hautkrebs stark. Seine Botschaft nach den vergangenen Monaten könnte kaum deutlicher sein: Veränderungen ernst nehmen, lieber einmal zu viel zum Arzt gehen – und trotz einer schweren Diagnose das Leben nicht aus den Augen verlieren. Bei der Goldenen Henne macht Uwe Herrmann genau das vor.

Verwendete Quellen: RTL