Mama sammelt jetzt Spenden für seinen Verein Max (6) stirbt plötzlich nach Fußballspiel

Max (6) starb im Dezember 2025
Max (6) starb im Dezember 2025 nach einem Fußballspiel mit seinem Verein.
instagram / supermaxkuc

Im Dezember 2025 verändert sich für Familie Kuc von einem Moment auf den anderen alles.
Sohn Max spielt für seinen geliebten Verein North East Leeds, als es dem Sechsjährigen plötzlich schlecht geht. Was genau passiert, schildert seine Mutter Lucy in einer Spendenkampagne nicht näher. Doch weniger als 24 Stunden später stirbt ihr Sohn. Jetzt kämpft sie dafür, ihm einen ganz besonderen Erinnerungsort zu schaffen.

Max Kuc besiegt als Kleinkind den Krebs

„Mein mutiger Junge Max Kuc ist plötzlich im Alter von sechs Jahren gestorben“, schreibt Lucy in einem Spendenaufruf auf der Plattform Crowdfunder, mit dem sie an ihren Sohn erinnert. Auch Leeds Live berichtet über das Schicksal der Familie. Dass Max so früh aus dem Leben gerissen wird, ist besonders tragisch. Denn der Junge hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen unglaublichen Kampf hinter sich.

Mit gerade einmal einem Jahr erkrankt Max an Krebs. In der Folge muss er sich einer Lebertransplantation unterziehen und später auch eine Chemotherapie durchstehen. Doch Max schafft es – und besiegt die Krankheit. Danach habe ihr Sohn sein Leben voller „Freude und Glück“ gelebt, erinnert sich Lucy. Vor allem eine Sache begeistert ihn: Fußball. 2023 tritt er North East Leeds bei. Dort findet er nach Angaben seiner Mutter Freunde fürs Leben und freut sich auf jedes Training und jedes Spiel. Familie und Freunde erinnern sich laut Leeds Live an sein ansteckendes Lächeln, seine Entschlossenheit und seine grenzenlose Begeisterung für den Sport.

Max und seine Eltern
Nach dem Tod ihres kleinen Sohns Max sammeln die Eltern jetzt Spenden für den Fußballverein des Jungen.
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Mama Lucy will Max mit einem eigenen Fußballplatz ein Denkmal setzen

Neun Monate nach Max’ Tod will seine Mutter nun etwas schaffen, das dauerhaft an ihren Sohn erinnert. North East Leeds hat inzwischen mehr als 800 Jungen und Mädchen in seinen Mannschaften, verfügt laut Crowdfunder aber über keine dauerhafte eigene Spielstätte. Immer wieder bestehe die Gefahr, Trainings- oder Spielflächen zu verlieren.

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Mit den gesammelten Spenden soll deshalb ein eigenes Zuhause für den Verein samt neuem Kunstrasenplatz entstehen. Die Anlage soll nicht nur den Nachwuchskickern von North East Leeds zugutekommen, sondern auch der örtlichen Gemeinschaft – und gleichzeitig die Erinnerung an den fußballbegeisterten Max lebendig halten. Mehr als 25.000 Pfund sind laut Leeds Live bereits für das Projekt zusammengekommen. Jetzt ist die nächste große Spendenaktion geplant.

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Mehr als 40 Frauen bezwingen drei Berge für Max

An diesem Samstag (5. September) stellt sich Mama Lucy dafür einer gewaltigen Herausforderung. Gemeinsam mit mehr als 40 Frauen will sie die Yorkshire Three Peaks Challenge absolvieren. Dabei müssen die Teilnehmerinnen nach Angaben des Veranstalters drei Gipfel im Yorkshire-Dales-Nationalpark bezwingen: den 694 Meter hohen Pen-y-Ghent, den 736 Meter hohen Whernside und den 723 Meter hohen Ingleborough. Die Herausforderung besteht darin, alle drei Berge in weniger als zwölf Stunden zu schaffen.

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Für Lucy geht es dabei um weit mehr als Spendengelder. Die Aktion stehe für Gemeinschaft, Liebe, Zusammenhalt, Mutterschaft, Freundschaft, Ausdauer und Fürsorge, schreibt sie bei Crowdfunder. Sie sei überwältigt davon, wie viele Frauen sich ihrer Herausforderung angeschlossen hätten. Gemeinsam wollen sie versuchen, aus dem kaum begreiflichen Verlust etwas entstehen zu lassen, das anderen Kindern hilft – und Max nicht in Vergessenheit geraten lässt.

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Für seinen Verein bleibt Max für immer die Nummer 11

Auch Max’ Vater setzt sich für das Projekt ein. Bereits im März hatte er auf Instagram angekündigt, für seinen Sohn beim Halbmarathon von Leeds Spenden sammeln zu wollen. Seit Max’ Tod denke er „jeden Moment, jeden Tag“ an seinen Jungen, schrieb er damals. Obwohl er zuvor nach eigenen Angaben nie Läufer gewesen war, wollte er sich dieser sportlichen Herausforderung für Max und dessen Verein stellen.

Wie wichtig Max für North East Leeds war, zeigt auch die Reaktion des Vereins. Vorsitzender Steve Waide sagt Leeds Live, der Junge habe all das verkörpert, was den Jugendfußball so besonders mache. In der kurzen Zeit beim Verein habe er einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das geplante neue Zuhause für den Club soll deshalb mehr sein als nur ein Fußballplatz. Für den Verein wäre es auch eine dauerhafte Erinnerung an Max – seine „seine Nummer 11 für immer”.

Verwendete Quellen: Leeds Live, Crowdfunder, Instagram