„Ein tragischer und unfassbarer Vorfall”Junge (7) stirbt durch umstürzendes Fußballtor – jetzt meldet sich der Verein zu Wort

Ein Fußballtor ist in Erlangen umgestürzt und hat ein Kind tödlich verletzt. (Symbolbild)
Ein Fußballtor ist in Erlangen umgestürzt und hat ein Kind tödlich verletzt. (Symbolbild)
David Inderlied/dpa

„Ruhe in Frieden”
Am Samstag (21. März) stirbt ein siebenjähriger Junge, nachdem ein Tor auf ihn gestürzt ist. Die Trauer ist groß, auf dem Vereinsgelände versammeln sich am Sonntag (22. März) zahlreiche Menschen. Nun hat sich auch der Verein zu dem tragischen Vorfall geäußert.

„Ein tragischer und unfassbarer Vorfall lässt die FSV-Familie tief trauern”

Der Unfalltod eines Siebenjährigen auf einem Fußballplatz in Erlangen beschäftigt Ermittler und löst große Trauer aus. Während die Untersuchungen von Polizei und Gutachter laufen, versammeln sich am Sonntag zahlreiche Menschen auf dem Vereinsgelände. In einem kurzen Trauerakt legen sie an einer Mauer Blumen nieder.

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Auch der Verein, auf dessen Gelände der Junge lebensgefährlich verletzt wurde, hat sich nun öffentlich zum Vorfall geäußert. Auf der Website des FSV Erlangen Bruck heißt es in einem Statement: „Ein tragischer und unfassbarer Vorfall lässt die FSV-Familie tief trauern. Ein Siebenjähriger FSV-Spieler erlag nach einem Unfall im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.”

Alle seien „sehr geschockt”. Der gesamte Verein befinde sich in „tiefer Trauer”. „Der Fußball ist nun absolute Nebensache. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Angehörigen, Freunden, Mitspielern und Trainern. In aller Verbundenheit wünschen wir ihnen viel Kraft das Unbegreifliche zu überstehen.” Der Verein würde alles tun, „um die Beteiligten zu unterstützen”.

Außerdem bittet man in dem Schreiben um Verständnis, dass man „aus Rücksicht auf die Betroffenen” keine weiteren Angaben macht.

Was war am Samstag auf dem Fußballplatz passiert?

Unterdessen wird der Unfall untersucht. Derzeit würden Zeugen befragt, sagte ein Polizeisprecher. Zudem untersuche ein Gutachter auch das Tor und die Verletzungen des Kindes, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Auf Basis der Ergebnisse müsse dann die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob Ermittlungen aufgenommen würden. Mit ersten Erkenntnissen rechnet der Sprecher erst im Verlauf der Woche.

Nach dem bisherigen Stand der Untersuchungen war am Samstag gegen 14.00 Uhr ein mobiles Tor umgestürzt und hatte den Siebenjährigen lebensgefährlich verletzt. Er starb später im Krankenhaus. (mit dpa)

Verwendete Quelle: dpa, fsverlangenbruck.de