„Ich fühle mich gesund. Aber der Krebs wird bleiben”„Zwischen Tüll und Tränen“-Star Uwe Herrmann gibt Gesundheitsupdate

Die Krebsdiagnose veränderte sein Leben.
Die Diagnose Merkel-Zellkarzinom erschütterte vor wenigen Monaten nicht nur Uwe Herrmann selbst, sondern auch seine Fans. Jetzt spricht der „Zwischen Tüll und Tränen“-Star im RTL-Interview offen darüber, wie es ihm heute geht – und warum er sich trotz aller Rückschläge seinen Optimismus bewahrt hat.
„Mir geht es gesundheitlich blendend“
Als Uwe Herrmann im Mai seine Krebsdiagnose öffentlich machte, sprach der Brautausstatter offen über seine Ängste und sogar darüber, dass er bereits seinen Nachlass regelte. Heute – zwei Monate später – klingt der 63-Jährige ganz anders: „Mir geht es gesundheitlich blendend. Also richtig gut.“
Dabei fing alles mit einer Stelle am Ellenbogen an, die zunächst harmlos aussah. „Das hat mich gekrabbelt, mich gejuckt und sah ganz normal aus wie ein Mückenstich.“ Nur wenige Stunden später war die Stelle stark gewachsen. Kurz zuvor hatte Herrmann eine schwere Erkältung hinter sich und stand durch mehrere belastende Ereignisse unter enormem Stress.
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Sein Immunsystem sei „komplett down” gewesen. Er suchte seinen Hautarzt auf, der zunächst eine Talgdrüse vermutete. Wenig später folgte die Schockdiagnose: Merkel-Zellkarzinom – eine besonders aggressive Form von Hautkrebs. Das Karzinom habe sich zudem rasend schnell geteilt.
Zwischen Todesangst und großer Erleichterung
Nach der Diagnose begann für Uwe Herrmann eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Zunächst gingen die Ärzte davon aus, dass der Krebs bereits auf die Leber gestreut hatte. Gemeinsam mit seinem Sohn bereitete er sich deshalb sogar auf den schlimmsten Fall vor: „Da hatte ich eine Lebenserwartung von drei bis sieben Jahren.“ Mit der ersten OP wurde das Karzinom am Ellenbogen entfernt.
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Bei anschließenden Operationen entfernten die Ärzte zwölf Lymphknoten und fanden dort Metastasen. Doch dann kam eine überraschende Wende. Weitere Untersuchungen ergaben, dass es sich bei der vermeintlichen Metastase in der Leber um einen Blutschwamm mit einer Zyste handelte.
Ganz abgeschlossen ist die Behandlung für den „Zwischen Tüll und Tränen“-Star trotzdem noch nicht. Er möchte sich zusätzlich bestrahlen lassen und hofft außerdem auf eine Immuntherapie. Trotzdem verliert Uwe Herrmann seine positive Einstellung nicht: „Ich fühle mich gesund. Aber der Krebs wird bleiben.”
Die Diagnose hat seinen Blick aufs Leben verändert
Die Erkrankung habe ihm vor allem eines gezeigt: wie kostbar Zeit ist. Wer wisse, dass ihm nur ein begrenztes Zeitfenster bleibe, gehe mit seinem Kalender anders um, so der beliebte Brautausstatter.
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Seit der Diagnose versucht Herrmann, bewusster zu leben und den Menschen um ihn herum öfter zu zeigen, wie wichtig sie ihm sind. „Du kannst eine Frau zweimal in den Arm nehmen, statt nur einmal. Damit man Vorsprung hat.“ Worte, die zeigen: Uwe Herrmann blickt trotz seiner Erkrankung mit viel Zuversicht und Dankbarkeit nach vorn.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche




