Fieser Biss mit FolgenKriebelmücken-Drama! Sarah Knappik lahm gelegt
Autsch, das tut schon beim Hinschauen weh!
Eigentlich gilt Sarah Knappik als hart im Nehmen – Dschungelprüfungen und Krabbeltiere hat sie längst hinter sich. Doch diesmal reicht ein winziger Kriebelmücken-Biss, um die 39-Jährige mit starken Schmerzen und einem massiv angeschwollenen Fuß außer Gefecht zu setzen. Die Kriebelmücke breitet sich in Deutschland aus. Was tun bei einem solchen Biss? Mehr dazu im Video.
„Mein Fuß fühlt sich zwischendurch an, als wäre er eingeschlafen”
Was zunächst nach einem harmlosen Insektenstich aussah, entwickelte sich innerhalb weniger Tage zu einem echten Problem. Sarahs rechter Fuß ist stark angeschwollen und bereitet ihr große Schmerzen. „Heute bin ich an Tag sechs, habe immer noch Schmerzen. Es tut noch weh, mein Fuß fühlt sich zwischendurch an, als wäre er eingeschlafen”, schildert die Reality-TV-Bekanntheit.

Besonders problematisch sei eine Blase an der Bissstelle. „Wenn sie aufgeht, können die Bakterien tief in den Fuß eindringen. Ich kann keine Schuhe tragen, weder offen noch geschlossen und muss die ganze Zeit desinfizieren”, so Sarah zu RTL.
Warum Kriebelmücken so tückisch sind
Das Tückische an Kriebelmücken im Vergleich zu „normalen” Stechmücken: Sie stechen nicht, sondern ritzen die Haut an, um Blut aufzunehmen. Dadurch können größere Wunden entstehen und der Körper reagiert oft deutlich heftiger als bei einem normalen Mückenstich.
Lese-Tipp: Das große Stich-ABC: Welches Insekt hat mich denn da gebissen? So ordnet ihr Stiche richtig zu
Das ist typisch für einen Kriebelmücken-Biss
Nur woher weiß man, welches Insekt zugeschlagen hat? Kriebelmücken und Stechmücken bemerkt man nicht direkt, da sie mit ihrem Speichel die Wunde während des Saugens betäuben – der Juckreiz kommt erst später. Typisch für den Biss einer Kriebelmücke ist ein erbsengroßer, harter Knubbel mit rotem Punkt, stark geschwollen und sehr juckend. Mückenstiche sind dagegen kleine, punktförmige Quaddeln mit leichter Rötung, wenig Juckreiz, meist nach wenigen Tagen verschwunden. Ein Bremsenstich tut sofort weh, er hat oft eine sichtbare kleine Wunde, stärkere Schwellung und Rötung, entzündet sich aber meist nicht.
Lese-Tipp: RKI warnt vor West-Nil-Virus! Was die Krankheit so unberechenbar macht
Nicht kratzen – und gut kühlen
Wer gebissen wurde, sollte vor allem eines vermeiden: kratzen. Denn dadurch können Bakterien in die offene Wunde gelangen. Hautärztin Dr. Ina Schulze rät deshalb dazu, die Stelle möglichst schnell zu kühlen und sauber zu halten. Ein Desinfektionsmittel sei sinnvoll, falls verfügbar. Entwickeln sich starke Schmerzen, Eiter oder eine zunehmende Entzündung, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Dann können Antibiotika oder cortisonhaltige Salben notwendig sein.
Für Sarah heißt es nun vor allem abwarten. In der Regel klingen die Beschwerden innerhalb von sieben bis zehn Tagen wieder ab. Bis dahin bleibt die frühere Dschungelcamp-Kandidatin erst einmal ausgebremst.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Instagram_SarahKnappik, Bild



