Offene Worte über ihr LiebeslebenWarum sich Nadja Benaissa wegen „Let’s Dance” auf Dating-Apps angemeldet hat

Nadja Benaissa
Sängerin Nadja Benaissa hofft darauf, in der realen Welt jemanden kennenzulernen
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Auf dem Tanzparkett von „Let’s Dance“ strahlte Nadja Benaissa vor Millionen Zuschauern!
Privat ist die „No Angels”-Sängerin seit Jahren glücklicher Single. Doch die besondere Atmosphäre bei der RTL-Show weckte in ihr eine lang vergessene Sehnsucht. In einem Podcast spricht die 44-Jährige nun offen darüber, warum sie sich kurzerhand bei Dating-Apps anmeldete – und weshalb das Online-Flirten für sie schneller vorbei war als gedacht.

Wie „Let’s Dance“ Nadjas Sicht auf die Liebe veränderte

Seit vielen Jahren lebt Nadja Benaissa bewusst solo. Sie sei ein „glücklicher Single“, erzählt sie jetzt im Podcast „Silvia am Sonntag“. Ihr Alltag sei gut gefüllt: „Ich arbeite viel. Ich bin zu Hause. Ich bin viel mit der Familie. Ich habe gute Freunde, aber es passiert sonst nicht so viel in meinem Privatleben.“

Nadjas Teilnahme an „Let’s Dance“ im Frühjahr habe diese Sicht jedoch leicht verschoben. Die intensive Zeit bei der RTL-Tanzshow hätte bei ihr etwas in Bewegung gebracht, berichtet die Sängerin. Die Show sei nicht nur ein berufliches Projekt gewesen – sie habe auch ihre Perspektive auf Partnerschaft und Nähe verändert. „Ich habe mich durch diesen Prozess mehr geöffnet.”

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Besonders beeindruckt war Nadja von den ganzen Liebespaaren um sie herum. „Die Tänzer und Tänzerinnen, das waren ja teilweise Ehepartner. Und wie die miteinander umgehen und wie die lachen und was die für eine Zeit haben ...“, erinnert sie sich im Gespräch mit Silvia. Diese Beobachtung war für sie ein echter Augenöffner. Lange Zeit habe sie gedacht, sie brauche das alles nicht mehr und es habe ihr „überhaupt nicht gefehlt”, doch die harmonische Stimmung der „Let’s Dance“-Paare brachte sie ins Grübeln: Es könne „ja doch mal ganz schön“ sein, „noch mal jemanden kennenzulernen“.

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Voller Hoffnung auf den Mann fürs Leben

Als sie „Let’s Dance“ im Mai als Siebtplatzierte verließ, fasste Nadja einen Entschluss: „Dann habe ich mich bei so Dating-Apps angemeldet“, erzählt sie offen im Podcast. Aber die Euphorie hielt nicht lange. Nach nur sechs Wochen zog sie die Reißleine und löschte ihre Accounts wieder. Der Grund: schiere Überforderung. „Leute, wie kommt man damit zurecht?“, fragt sie nun rückblickend.

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Vor allem die Flut an Nachrichten sei für sie kaum zu bewältigen gewesen: „Als Frau bekommt man unheimlich viele Anfragen, und dann hast du da irgendwie 50 Anfragen am Tag.“ Für die 44-Jährige stellte sich schnell die Frage, wie man anhand eines „kleinen Bildes“ einer Person „irgendwie durchblicken“ solle. „Dann habe ich aufgegeben“, sagt sie nüchtern.

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Ihr Urteil über die Dating-Welt per App fällt deutlich aus: „Zu anstrengend“, resümiert Nadja. Der digitale Weg zur Liebe passt offenbar nicht zu ihr. Viel lieber möchte sie jemandem im echten Leben begegnen: „Ich möchte lieber jemanden treffen und kennenlernen.“ Statt zu swipen vertraut sie lieber auf das Schicksal und den Zufall: Vielleicht treffe sie „meinen Mann ja irgendwo durch Zufall“, hofft der „No Angels”-Star. An Zuversicht mangelt es ihr dabei nicht. „Es wird schon irgendwo, irgendwie, irgendwann passieren“, sagt sie – eine ruhige, optimistische Haltung einer Frau, die mit sich selbst im Reinen ist.

Verwendete Quellen: Podcast „Silvia am Sonntag”