Nach Urteil gegen Marius Borg HøibyEx Nora Haukland bricht ihr Schweigen

„Gewalt hinterlässt Spuren”
Eine Verurteilung wegen Gewalt und Vergewaltigung, ein Royal-Sohn vor Gericht – und eine Ex-Freundin, die nach Jahren des Schweigens eine klare Botschaft sendet: Die norwegische Influencerin Nora Haukland meldet sich nach dem Urteil gegen Marius Borg Høiby mit eindringlichen Worten auf Instagram zu Wort.
Ex-Freundin von Marius Borg Høiby mit bewegender Botschaft nach Vier-Jahre-Haft-Urteil
Am 15. Juni verurteilt das Bezirksgericht in Oslo Marius Borg Høiby (29), den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, zu vier Jahren Gefängnis. Nur in zwei von vier Vergewaltigungsvorwürfen wird er freigesprochen, insgesamt sehen die Richter ihn in vielen Anklagepunkten schuldig. Høiby bestreitet die Vorwürfe und will das Urteil anfechten.

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Für seine Ex-Freundin Nora Haukland (29) kommt das Urteil nicht überraschend. In einem emotionalen Instagram-Post, aus dem unter anderem „Bunte“ zitiert, lässt sie den Prozess Revue passieren und spricht offen über Gewalt in Beziehungen. „Ich kenne viele Menschen, die Partnerschaftsgewalt erlebt haben. Wahrscheinlich kennst du auch welche. Lass das auf dich wirken“, schreibt sie. Und weiter: „Partnerschaftsgewalt hinterlässt Spuren. Nicht nur im Moment, sondern lange danach. Manchmal für den Rest des Lebens.“
Panik bei lauten Schritten – und das Gefühl, nicht allein zu sein

Besonders eindringlich beschreibt Nora, wie sehr ihr Körper noch heute reagiert. „Selbst heute bekomme ich noch Herzrasen vom Geräusch einer zuschlagenden Tür, eines stampfenden Mannes oder eines Motorrads mit lautem, aufdringlichem Geräusch“, schreibt sie. Zugleich habe sie gelernt, dass sie mit diesen Erfahrungen nicht alleine ist: „Ich bin eine von vielen.“
Dass das Gericht ihren Ex verurteilt hat, gibt ihr neue Hoffnung. Sie kündigt an, auch bei einer möglichen Berufung standhaft zu bleiben: „Wenn der Fall angefochten wird, bin ich bereit dafür“, betont sie. Sie wolle sich nicht mehr kleiner machen, nicht schweigen und nicht zerbrechen – klare Worte einer Frau, die Gewalt erlebt hat und nun öffentlich Haltung zeigt.
Rückhalt unter Ex-Partnerinnen
Bemerkenswert: Unter den Post setzt auch Juliane Snekkestad (30), eine andere Ex-Freundin Høibys, zwei rote Herz-Emojis – ein stilles Zeichen der Solidarität. Snekkestad hatte bereits zuvor in Interviews von „vielen schweren Jahren“ an der Seite des Royal-Sohns gesprochen und über körperliche sowie seelische Gewalt berichtet.
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Während Marius Borg Høiby weiter um seine Unschuld kämpft, nutzen seine früheren Partnerinnen ihre Stimme, um auf Partnerschaftsgewalt aufmerksam zu machen – und damit deutlich zu machen, dass hinter royalen Schlagzeilen oft sehr reale, sehr schmerzhafte Geschichten stehen.
Verwendete Quellen: Instagram.com


