„Mit was denn? Ich habe nichts!“Schafft es Michael „Bully” Herbig, 10.000 Tickets ohne Programm zu verkaufen?
Eine riesige Halle, Platz für 10.000 Menschen und kein festes Programm!
Michael „Bully” Herbig hat eine Wette am Laufen und steht damit vor seinem größten Abenteuer. RTL-Moderatorin Steffi Brungs trifft den Comedian und Produzent Otto Steiner am Ort des ungewöhnlichen Geschehens. Wie Bully auf die gewaltige Halle reagiert und was genau hinter der Wette steckt, seht ihr oben im Video.
Otto Steiner glaubt an die Strahlkraft seines Freundes Bully
Plötzlich wirkt die Sache ziemlich real. Michael „Bully“ Herbig steht in der riesigen Halle, in der er am 10. September in der Olympiahalle in München vor bis zu 10.000 Menschen auftreten soll. Bisher kennt er solche Arenen vor allem aus einer anderen Perspektive. „Ich kenne die Halle tatsächlich nur von Konzerten, auf denen ich zu Gast war“, erzählt er RTL-Moderatorin Steffi Brungs. Jetzt soll der Comedian selbst dafür sorgen, dass die Ränge voll werden.
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Hinter der ungewöhnlichen Aktion steckt Bullys Freund und Produzent Otto Steiner. Bei der Bambi-Verleihung kamen die beiden auf große Live-Events zu sprechen. Steiner war überzeugt, dass nicht nur Musiker, Comedians oder Podcaster solche Hallen füllen können. Seine Ansage an Bully fiel entsprechend selbstbewusst aus. Er sei so beliebt und habe eine solche Strahlkraft, dass die Menschen ihn sehen wollten. Bullys spontane Reaktion klingt deutlich skeptischer. „Ja. Mit was denn? Ich habe kein Buch. Ich kann auch das Telefonbuch vorlesen. Ich habe nichts. Ich habe kein Programm.“
Trotzdem besiegeln die beiden ihre Wette mit einem Handschlag.
Für Bully steht mehr als nur ein Abend auf dem Spiel
Was zunächst nach einer verrückten Idee unter Freunden klingt, hat einen ziemlich ernsten Hintergrund. Eine Halle dieser Größenordnung bringt hohe Kosten mit sich. Miete, Catering, Security und Organisation müssen bezahlt werden. Bleiben die Plätze leer, dürfte das für Produzent Steiner unangenehm werden.
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Bully nimmt das mögliche Schreckensszenario mit Humor. Auf Steffi Brungs’ Frage, ob ihm eine fast leere oder eine volle Halle mehr Angst mache, malt er sich lieber die Variante mit nur 100 Zuschauern aus. Die Hälfte davon könne schließlich aus Steiners Familie bestehen, scherzt er.
Bully muss für seinen ersten großen Live-Abend umdenken

Dass der 58-Jährige bisher kein klassisches Live-Programm gespielt hat, ist kein Zufall. Bully bewundere zwar Kollegen, die mit eigenen Shows auf Tour gehen. Für ihn selbst seien aber immer Filme die große Leidenschaft gewesen.
Das Publikum erlebt er dort normalerweise aus sicherer Entfernung. Wenn Hunderte Menschen im Kinosaal lachen, jubeln und Spaß haben, mache ihn das glücklich, erzählt er. Nur sitzt Bully dabei eben im Dunkeln und beobachtet die Reaktionen auf etwas, das längst fertig produziert ist.
Am 10. September funktioniert genau das nicht mehr. Dann steht er selbst im Mittelpunkt und muss spontan reagieren. Ausgerechnet Improvisation gehört zwar zu seinen großen Stärken, bisher allerdings nicht vor 10.000 Menschen. Ob die ungewöhnliche Wette aufgeht und Otto Steiner mit seinem Vertrauen in seinen Freund richtigliegt, entscheidet sich an diesem Abend.































