Bewegende Worte zum AbschiedLara Joy Körner in tiefer Trauer: „Remo, du hast ein krasses Loch hinterlassen”

Emotionale Worte bei der Trauerfeier!
Vor hunderten Trauergästen wird der Abschied von Remo Pollert (†19) zu einem Moment voller Schmerz und stiller Fassungslosigkeit. Mit bewegenden Erinnerungen nimmt seine Mutter, Lara Joy Körner, Abschied von ihrem Sohn – ein Verlust, der für viele kaum zu begreifen ist und der Schauspielerin als Mutter das Herz zerreißt.
„Als ob du uns auf den Abschied vorbereiten wolltest“
Die Trauerfeier für Remo Pollert war persönlich und emotional gestaltet. Familie und Freunde kamen zusammen, um Abschied von dem 19-Jährigen zu nehmen. Viele nutzten die Gelegenheit, direkt am Sarg letzte Worte und persönliche Botschaften zu hinterlassen. Noch ist nicht ganz klar, wie genau er ums Leben kam. Fest steht aber, dass er in der Isar ertrank.
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Für einen besonders bewegenden Moment sorgte der Abschied nach der Zeremonie: Remos Vater und seine Geschwister trugen den Sarg gemeinsam aus der Kirche. Am Grab erklang anschließend Techno-Musik – eine letzte Erinnerung an die große Leidenschaft des jungen Musikfans.
Im Zentrum der Trauerfeier stand die ergreifende Rede von Lara Joy Körner. Die Schauspielerin sprach darüber, welchen Eindruck ihr Sohn bei anderen Menschen hinterlassen habe. „Ich habe so viel gelernt – diesen Satz höre ich jetzt von so vielen“, sagte sie laut FOCUS online. Besonders emotional wurde es bei ihren Worten: „Remo, du hast ein krasses Loch hinterlassen. Und uns gleichzeitig so viel Liebe hinterlassen, dass wir aus diesem Loch wieder rauskommen.“
Auch auf die letzten gemeinsamen Wochen blickte die 47-Jährige zurück. Es habe sich vieles besonders intensiv angefühlt – „als ob du uns auf den Abschied vorbereiten wolltest“.

„In diesem Sarg ist Remo nicht“
Voller Emotion erinnerte Lara Joy Körner in ihrer Rede an die besonderen Seiten ihres Sohnes – an seine Neugier, seine Lebensfreude und die Art, mit der er andere Menschen mitreißen konnte. Laut FOCUS online sprach sie von seiner engen Verbindung zur Natur und erzählte von Momenten an der Isar, wo Remo stundenlang im Wasser gestanden und Steine gesammelt habe.
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Auch seine Leidenschaft für Musik spielte in ihren Erinnerungen eine große Rolle. Remo habe unzählige Tracks gekannt, ständig gesungen und seine Begeisterung mit seinem Umfeld geteilt. Für viele Anwesende zeichnete die Schauspielerin damit das Bild eines jungen Menschen, der das Leben intensiv gelebt habe.
Mit großer Emotionalität sprach Lara Joy Körner in ihrer Rede jedoch nicht nur über Erinnerungen an ihren Sohn, sondern auch über das, was für sie über den Abschied hinaus Bestand hat. Dabei stellte sie klar, dass für sie der Gedanke an Remo weit über das Sichtbare hinausgeht. „In diesem Sarg ist Remo nicht, es sind die Überreste seines Körpers. Eine Hülle, die er jetzt nicht mehr braucht. Seine Seele ist uns vertraut und nah und wird es immer sein.“
Zum Ende der Zeremonie bat Lara Joy Körner die Trauergäste darum, auf Umarmungen und persönliche Beileidsbekundungen zu verzichten, da ihr dafür momentan die Kraft fehle.
Freunde schaffen Erinnerungsorte an der Isar
Schon kurz nach dem tragischen Unglück richteten Freunde von Remo Pollert am Ufer der Isar einen Ort des Gedenkens ein, wie Bild berichtet. Dort wurden Blumen niedergelegt, Briefe hinterlassen und persönliche Erinnerungsstücke gesammelt – ein stiller Platz des Abschieds.
Auch sein schulisches Umfeld zeigte große Anteilnahme. Mitschüler gestalteten den Eichensarg mit persönlichen Nachrichten und gestalteten Details der Beisetzung aktiv mit. Darüber hinaus wurde das weiße Hemd, das Remo tragen sollte, von ihnen mit liebevollen Botschaften bestickt.
































