Bewegendes Geständnis nach der Hochzeit„Das Baby war leider sehr krank“ – Jenefer Riili macht Fehlgeburt öffentlich

Hinter ihr liegen Wochen voller Glück – und großer Trauer.
Erst vor wenigen Wochen hat Jenefer Riili geheiratet, jetzt spricht sie über eine schwere Zeit, die sich hinter den Kulissen abgespielt hat. Nachdem Fans unter einem ihrer Videos über eine mögliche Schwangerschaft spekuliert hatten, macht die ehemalige „Berlin – Tag & Nacht“-Darstellerin öffentlich: Sie war tatsächlich schwanger – doch sie hat das Baby verloren.
Jenefer Riili: „Ich bin nicht schwanger, aber ich war schwanger“
Es sind sehr persönliche Worte, die Jenefer Riili in ihrer Instagram-Story mit ihren Followern teilt. Zu einem Ultraschallbild erklärt sie zunächst, warum sie sich überhaupt zu dem Thema äußert. „Manche fragen unter meinem Reel, ob ich schwanger bin“, schreibt sie. Dann folgt die traurige Offenbarung: „Ich bin nicht schwanger, aber ich war schwanger und das Baby war leider sehr krank und ist verstorben.“
Seitdem habe sie sechs Kilo abgenommen und fühle sich körperlich derzeit sogar ausgesprochen wohl. Umso mehr stößt ihr die Frage nach einer vermeintlichen Schwangerschaft auf. „Ich finde diese Frage, ob man schwanger ist, einfach so unangebracht“, macht Jenefer deutlich. Denn: „Man weiß ja nicht, was am anderen Ende schon erlebt wurde. Also bevor man solche Fragen stellt, vielleicht zweimal nachdenken.“
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Ihre damalige Schwangerschaft spielte auch bei der Planung ihrer Hochzeit eine entscheidende Rolle. Jenefer wollte den großen Tag bewusst noch zu einem Zeitpunkt feiern, an dem ihr Babybauch nicht allzu deutlich zu sehen gewesen wäre. Genau deshalb habe sie bereits beim Aussuchen ihres Brautkleides von einer Art „Blitz-Hochzeit“ gesprochen. „Weil ich nicht hochschwanger heiraten wollte und zu dem Datum, 19.09., genau in der Halbzeit gewesen wäre“, erklärt sie. Ein Plan für einen besonderen Tag, der unter völlig anderen Voraussetzungen entstanden war – und nach dem Verlust ihres Babys plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekam.
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Jenefer Riili warnt vor vorschnellen Schwangerschaftsfragen
Körperlich und emotional sei die Zeit nach der Fehlgeburt nicht leicht gewesen. „Mir geht es jetzt wieder gut, aber mir ging es natürlich eine Zeit lang nicht gut“, erzählt Jenefer offen. Nach dem Verlust musste sie sich einer Operation und weiteren Untersuchungen unterziehen. „Alles in allem war es schwer“, fasst sie diese Zeit zusammen. Kraft habe ihr dabei vor allem ihr Glaube gegeben. Ihre „tiefe Überzeugung, dass am Ende immer alles gut wird“, treibe sie immer wieder weiter voran.
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Dass ihre Fans von all dem bislang nichts wussten, war eine bewusste Entscheidung. „Im Hintergrund passieren manchmal Dinge, über die man einfach auch nicht direkt sprechen will. Über manches vielleicht sogar nie“, erklärt Jenefer. Nun habe sie sich dennoch dazu entschieden, ihre Erfahrung öffentlich zu machen – vor allem wegen der Kommentare und Fragen zu ihrem Körper.
„Hier habe ich mir jetzt gedacht, ich sage das einfach mal, weil ich diese Trigger-Frage so altmodisch und schrecklich finde“, erklärt sie. Mit ihren offenen Worten richtet Jenefer damit auch einen klaren Appell an ihre Community: Eine vermeintlich harmlose Frage kann bei einem anderen Menschen Erinnerungen an Erlebnisse auslösen, von denen Außenstehende nichts wissen.
Verwendete Quellen: Instagram


