Ihr Leben mit ADHSHeidi Klum macht Diagnose öffentlich: „Meine Superpower”

DIESE Diagnose hielt sie bislang gut verborgen!
Heidi Klum (52) überrascht mit einer privaten Botschaft: Die „Model-Mama” von „Germany’s Next Topmodel” hat ADHS. Doch ihre Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung sieht sie nicht als Zumutung – ganz im Gegenteil.
Heidi Klum über ihr ADHS: „Ich lade mir immer noch mehr auf”
Was ist eine Wahrheit über dich, die man vielleicht noch nicht kennt? Diese Frage bekommt Heidi Klum im Glamour-Interview gestellt. Ihre überraschende Antwort: „Dass ich eine Form von ADHS habe.” Und damit dürften dann tatsächlich die meisten Fans nicht gerechnet haben!
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Die Störung hat einen großen Einfluss auf den vollgepackten Alltag des Supermodels: „Ich bin wegen meines ADHS sehr hyperaktiv. Ich kann tausend unterschiedliche Sachen auf einmal machen. Ich mache viele Projekte gleichzeitig und lade mir immer noch mehr auf.” Doch Heidi sieht darin keine Schwäche, sondern eine ihrer großen Stärken. Sie sagt dazu: „Ich sehe ADHS als etwas Positives, weil ich damit mehr Sachen gleichzeitig machen kann. Es ist meine Superpower.”

Und mit ihrer Superkraft hat es Heidi auch weit gebracht: „Germany’s Next Topmodel”, „Project Runway”, „America’s Got Talent” und natürlich viele Jahre als Model unter anderem für „Victoria’s Secret” – Pausen gönnt sich Heidi selten. Auch damit sie ihren Kindern ein Vorbild sein kann: „Sie (ihre Kinder, Anm. d. Red.) sollen auch sehen, dass ich ein Arbeitstier bin – nur so kommt man ans Ziel. Ich sitze nicht auf der Couch und warte, bis mir etwas in den Schoß fällt. Das haben sie immer gesehen und dadurch gelernt.”
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Auch Heidi Klums Sohn hat ADHS
Heidi ist im Übrigen nicht der einzige Klum, der ADHS hat! Anfang März hatte auch ihr Sohn Henry in der ProSieben-Sendung „On & Off the Catwalk” darüber gesprochen, dass er als Kind „starkes ADHS” gehabt habe. Dass Mutter und Sohn dieselbe Störung haben, ist jetzt nichts Ungewöhnliches. Schließlich ist ADHS meist genetisch bedingt.
Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums beginnen Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) im Kindes- und Jugendalter, sie können aber auch bei Erwachsenen weiter bestehen. Zu den Symptomen gehören Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und Impulsivität. Sie können demnach unterschiedlich stark ausgeprägt sein und müssen nicht immer alle gleichzeitig auftreten.
Allerdings ist nicht jedes unruhige oder unaufmerksame Kind gleich von ADHS betroffen. Ob wirklich eine krankhafte Störung vorliegt, können laut Ministerium nur erfahrene Ärztinnen und Ärzte oder Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten untersuchen und feststellen. In Deutschland haben rund fünf Prozent aller Kinder und Jugendlichen ADHS. (mit dpa)
Verwendete Quellen: Glamour, DPA, Bundesgesundheitsministerium, ADHS.Info


