DJ Antoine brutal ehrlichEx-DSDS-Juror spricht offen über seine größten Fehlkäufe

So offen hört man IHN selten!
2011 feierte Antoine Konrad (50) – besser bekannt als DJ Antoine mit seinem Song „Welcome to St. Tropez” seinen großen Durchbruch. Mit Ma Chérie brachte er gemessen an den Verkaufszahlen die erfolgreichste Single eines Schweizer Musikers auf den Markt. Drei Jahre später saß er in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar”. Danach wurde es ruhiger um den Musiker. Mit RTL.de spricht er über seine Karriere und erklärt, was er heute anders machen würde.
Ex-DSDS-Juror DJ Antoine über seine Karriere
Lässig, leicht gebräunt, mit stylischer Sonenbrille, einem Sakko seines eigenen Labels kommt Konrad Antoine bzw. DJ Antoine zur Aachener MediaNight. An diesem Abend soll er dem Publikum mit seinen Hits aus vergangenen Zeiten und neuen Remixes einheizen. Über 20 Jahre ist er inzwischen in der Musik unterwegs.

Vor ein paar Jahren trat er noch auf den ganz großen Bühnen auf – inzwischen sind die Locations etwas kleiner. Inzwischen ist er 50 Jahre alt. „Wenn ich an die Zeit kurz nach „Welcome to St. Tropez” zurückdenke – da war ich bei einem Freund im Garten und ständig haben Leute angerufen, weil sie irgendetwas wollten. Das war der Highfly. Die Leute haben einfach ohne zu überlegen viel Kohle ausgegeben.”
Lese-Tipp: Das einst „schönste Mädchen der Welt” ist jetzt verlobt
Geld für seine Musik! Mit über acht Millionen verkauften Tonträgern, fünfzehn Platin - und zahlreichen Goldauszeichnungen sowie seinem Plattenlabel Houseworks ist DJ Antoine der international erfolgreichste DJ der Schweiz. Ein Erfolg, der auch ihn höher fliegen lässt. Rückblickend ist er zwar sehr zufrieden mit seiner Musikerkarriere – mit seinem Geld würde er heute jedoch anders umgehen.
DJ Antoine: „Ich habe viel Zeug gekauft, was ich nicht gebraucht habe”
DJ Antoine nachdenklich: „Ich hätte rückblickend als ich jünger war, mehr Immobilien kaufen sollen.” Und weiter: „Ich habe viel Zeugs gekauft, was ich nicht gebraucht habe.” Damit meint er vor allem Schmuck und teure Taschen. „Ich habe ein paar Louis Vuitton-Taschen, meinen Freunden und Familien viel geschenkt. Die Taschen habe ich irgendwann alle wieder gekauft, dafür aber dann sehr viel Schmuck gekauft, der dann leider bei mir gestohlen wurde. Da habe ich viel Geld verloren.”

Pleite war er nie. Auch, weil nach seinen großen Erfolgen andere Aufgaben folgten. 2015 saß er zum Beispiel neben Dieter Bohlen in der DSDS-Jury. Dennoch hat er für sich etwas anderes herausgefunden. „Das Geld und der Materialismus haben mich nicht geheilt. Diese Dinge haben nicht den Wert für mich, auch wenn ich meine Antiquitäten in meinem Haus liebe. Da geht es mir aber darum, in einem Raum in eine andere Zeit einzutauchen.”
Musik macht er übrigens immer noch! Zugleich vertreibt er mit seiner Konrad Lifestyle AG auch andere Accessoires wie Sonnenbrillen oder auch Düfte.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche



