Statement nach Berichten über AnzeigeVorwürfe gegen Ex Christian Ulmen: Jetzt spricht Collien Fernandes

Es sind schockierende Aussagen, die Collien Fernandes veröffentlicht.
Auf Instagram veröffentlicht die 44-Jährige ein Statement zu den Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen, schreibt dort von falschen „Nacktbildern“, „Sexvideos“ – und einem vermeintlichen Geständnis.

Collien Fernandes über sexuelle „Fake-Profile“

Laut einer Recherche des Spiegels hat Collien Fernandes (44) beim Bezirksgericht in Palma de Mallorca Strafanzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) eingereicht. Das sagt auch Fernandes selbst in einem Instagram-Post. Die Vorwürfe sind unter anderem Anmaßung des Personenstands, öffentliche Beleidigung und Körperverletzung – zu denen sich die Schauspielerin jetzt auf Instagram äußert.

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„Jahrelang wurden unter meinem Namen Fake-Profile erstellt, die sich eng mit meinem beruflichen Umfeld vernetzten, vor allem Männer kontaktierten“, beginnt Fernandes mit ihrer Erklärung. „Nach anfänglich normaler Konversation wurde es flirtiver, die Person schickte (FALSCHE) Nacktfotos und Sexvideos von mir, die privat anmuten und so wirken sollten, als habe ich mich selbst nackt fotografiert und heimlich beim Sex gefilmt.“

Daraufhin sei es teilweise zu „Telefonsex“ mit einer von „KI generierter Stimme“ der Schauspielerin gekommen. Auch „Sextreffen“ oder eine „sexuelle Affäre“ seien vereinbart, „kurzfristig“ aber wieder „abgesagt“ worden.

Collien Fernandes beschuldigt ihren Ex-Mann

„Zehn Jahre lang“ und an „hunderte von Männern“ habe das Fake-Profil „Nacktfotos und Sexvideos“ geschickt. „Mit 30 Männern war ‚ich‘ in einer intensiven Online-Affäre“, schreibt Fernandes weiter. „Menschen aus der Branche glaubten, dass ich tatsächlich dahinter stecke“ – und so habe die Moderatorin erst davon erfahren.

Christian Ulmen und Collien Fernandes: Gehen sie nach der Trennung auch beruflich auseinander?
Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen. (Archivbild)
imago images/eventfoto54

Bei einem Mittagessen sei sie von einem Produzenten darauf angesprochen worden, wählt 2023 den Weg an die Öffentlichkeit und beginnt mit der Suche nach den Tätern. Zu ihren Recherchen dreht Fernandes eine Dokumentation. „Die Jagd nach den Tätern nannten wir den ersten Teil, für den ich weit umher reiste. Doch das wäre gar nicht nötig gewesen, denn der Täter war (wie ich jetzt weiß) die ganze Zeit über ziemlich nah. Sein Name: Christian Ulmen.“

Nach ihrer „Anzeige gegen Unbekannt“ sei der 50-Jährige geständig gewesen, behauptet die Schauspielerin auf Instagram. Ulmen habe „aus einer Art Besitzdenken“ gehandelt. „Weil er mich besitzt (ich bin schließlich seine Ehefrau) könne er mich anderen Männern zum Sex zur Verfügung stellen. Die Degradierung habe ihm Lust bereitet! Es habe ihn geil gemacht, mich jahrelang zu erniedrigen.“

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Collin Fernandes mit Appell zu sexualisierter Gewalt

Auf der letzten Seite ihrer Stellungnahme schließt Fernandes mit einem Appell zu „sexualisierter Gewalt“, die „kein über der Realität schwebender Diskurs“ sei. „Sie ist bittere und knallharte Realität, findet tagtäglich unter uns, sogar in den eigenen Schutzräumen, statt“, schreibt die 44-Jährige. „Es reicht!“

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Auf eine Anfrage von RTL antworteten Ulmens Anwälte mit einer Mail, aus der nicht zitiert werden darf. Fragen zu den Vorwürfen gegen Ulmen blieben unbeantwortet. Bis zu einer Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Instagram/collien_ulmen, spot-on