Im Bushido-Podcast spricht sie über ihre ÄngsteAnna-Maria Ferchichi wollte ihren Kindern die Hobbys verbieten

Und plötzlich war alles anders!
Im vergangenen Jahr mussten Anna-Maria Ferchichi (44) und Ehemann Bushido (47) auf tragische Weise erleben, wie schnell aus Spaß Ernst werden kann. Sohnemann Djibi verliert während eines Urlaubs fast seinen Arm. Ein Erlebnis, das Anna-Maria mit seelischen Wunden zurück ließ, wie sie jetzt im Podcast „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi” erzählt. Einen Ausschnitt des Vodcasts seht ihr im Video.

Anna-Maria Ferchichi: „Djibi hätte sterben können”

Im Juni 2025 macht Familie Ferchichi Urlaub in Ras al Khaimah (Vereinigte Arabischen Emirate), als Sohn Djibrail „Djibi” Ferchichi einen schweren Unfall hat. Während einer Wasser-Aktivität durchtrennt ein Seil seinen Arm in der Achsel beinahe vollständig. „Djbrail hätte sterben können an diesem Strand”, sagt Anna-Maria Ferchichi rückblickend in der neuesten Folge von „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi – Der Bushido-Podcast” (jetzt auf RTL+ streamen).

Eine Tatsache, die nicht nur Djibi selbst, sondern auch der achtfachen Mutter im Nachhinein sehr zugesetzt hat. Über mehrere Wochen hinweg habe der Bushido-Spössling nicht mehr alleine sein können. Und auch Anna-Maria habe sich „nicht mehr normal gefühlt”. „Es hat mein ganzes Weltbild wackeln lassen”, erklärt sie. „Ich habe erahnen können, wie es sich anfühlt, wenn du mit sieben Kindern dahin fährst und nur mit sechs zurück kommst.”

Anna-Maria wollte ihren Kindern die Hobbys verbieten

Von jetzt auf gleich habe Anna-Maria „so eine Angst vor dem Leben gehabt”, weil ein „Spaßmoment” in einem „lebensgefährlichen Unfall” geendet war. „Ich habe richtig gemerkt, wie ich in diesen Wochen danach mit mir selber kämpfen musste, dass meine Seele sich komplett verändert und so dunkel wird.” Völlig verängstigt habe sich Anna-Maria plötzlich Gedanken um Dinge gemacht, „die ich eh nicht beeinflussen kann, die passieren könnten”, erklärt sie. Auch Bushido erinnert sich an diese schweren Wochen im vergangenen Jahr zurück: „Du hast auch dann noch zu mir zu Hause gesagt, die Mädchen hören jetzt alle auf zu reiten. Keine Pferde mehr, wir verkaufen die Pferde, kein Skifahren, kein Fußball, kein alleine vor die Tür.”

Anna-Maria habe durch den Unfal ihres Sohnes ihren guten Glauben und ihre Sicherheit verloren. Das Problem: „Die Angst wird auch größer, die Angst vor der Angst.” Wochenlang habe Anna-Maria genau das bei sich beobachten können.

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Bushido: „Wir haben alle Narben”

Doch dann habe sie einen Entschluss gefasst: „Ich werde meine ganze Zukunft, meine ganze Gegenwart, unsere Kinder alles nicht opfern für etwas, was irgendwann vielleicht passieren könnte.” Noch heute kann sich Anna-Maria genau an diesen einen Morgen erinnern: „Die Sonne ging auf, ich bin zum Sport und ich habe in mir gemerkt, dass ich mir selber gesagt habe, ich entscheide mich dafür, das nicht zu machen. Ich möchte, dass das Leben schön ist.”

Lese-Tipp: „Dieses Gefühl ist wertvoller als straffe Beine“ – warum Anna-Maria Ferchichi kein Problem mit dem Älterwerden hat

Heute sei Anna-Maria froh, dass „mein Charakter so ist, dass ich mich selber stabilisieren kann, dass mein Geist, meine Seele sich erholt und ich wieder umschwenken kann”. Auf keinen Fall wolle sie, dass ihre Kinder mit der Angst und dem Gefühl aufwachsen, dass jederzeit etwas passieren könnte. Zwar sorge sich Anna-Maria ständig um ihre Kinder – wie wohl jede Mutter –, aber sie habe gelernt, diese Sorgen nicht (mehr) auf ihre Kinder zu übertragen.

Und am Ende, so ergänzt Bushido hätten wir alle unsere Narben. „Du hast Narben. Ich habe Narben. Weißt du, wenn wir uns unsere Narben angucken, dann ... wir kennen die Geschichte dazu. [...] Natürlich denkt man nicht so supercool, aber irgendwie gehört es dann doch zu einem dazu.”

Verwendete Quelle: RTL+