Anna-Maria und Mann Bushido sprechen im Podcast über die größte Angst, die Eltern haben können. Die Angst um die eigenen Kinder.
„Ich habe richtig gemerkt, wie ich in diesen Wochen danach mit mir selber kämpfen musste, dass meine Seele sich komplett verändert und so dunkel wird, ängstlich sich Gedanken macht um Dinge, die ich eh nicht beeinflussen kann, die passieren könnten. Aber ich kann ja nicht in der Gegenwart versuchen, ein Problem zu lösen oder zu verhindern, was es noch gar nicht gibt."
Sie sprechen von Sohn Djibi, der bei einem Unfall vergangenen Sommer auf einem Wasser-Sofa schwer verletzt wird.
„Er konnte nicht mal ohne mich schlafen. Er musste mit Kopfhörern schlafen. Mit meiner Hand haltend. Ich habe echt gedacht. Oh, wir haben sofort eine Traumatherapie angefangen. Weil ist auch gut, dass es abgefangen worden ist. Das hat bis heute Auswirkungen."
Die Angst lähmt auch die beiden.
„Du hast auch dann noch zu mir zu Hause gesagt, die Mädchen, die hören jetzt alle auf zu reiten. Keine Pferde mehr. Wir verkaufen die Pferde. Kein Skifahren, kein Fußball. Wir fahren jetzt nur noch selber irgendwohin. Keine Fahrer mehr, die ja auch für uns gearbeitet haben, die auch total verlässlich waren und so. Es geht jetzt nicht darum, dass man plötzlich gesehen hat, dass es tatsächlich Gefahren geben wird."
Eine schlimme Zeit für die beiden, bis sie einen Entschluss für sich fassen.
„Und ich habe mir gedacht, ich kann Dinge jetzt nicht ändern, die irgendwann und ich werde meine ganze Zukunft, meine ganze Gegenwart, unsere Kinder, alles nicht opfern für etwas, was irgendwann vielleicht passieren könnte."
Was die beiden sonst noch über die Zeit nach dem Unfall erzählen, das seht und hört ihr bei „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi - Der Bushido Podcast" exklusiv bei RTL+.