Droht Rumer das gleiche Schicksal wie das von Papa?„Es ist beängstigend!“ Bruce Willis’ Tochter lässt ihr Alzheimer-Risiko testen

von Vincent Nellessen und Denise Gatzweiler

Sie erlebt aus nächster Nähe, wie eine Demenzerkrankung einen geliebten Menschen verändert.
Ihr Vater Bruce Willis (71) leidet an frontotemporaler Demenz. Jetzt hat seine älteste Tochter Rumer Willis (38) einen Schritt gewagt, vor dem sie selbst großen Respekt hatte: Sie ließ untersuchen, ob ihre Gene Hinweise auf ein erhöhtes Alzheimer-Risiko geben.

Droht ihr Papas Schicksal? Bruce Willis’ Tochter macht einen Gentest

Seit Jahren begleitet die Familie Bruce Willis durch seine schwere Erkrankung. Im Frühjahr 2022 machten seine Angehörigen zunächst öffentlich, dass der Hollywoodstar wegen einer Aphasie seine Schauspielkarriere beenden müsse. Im Februar 2023 folgte dann die genauere Diagnose: frontotemporale Demenz, kurz FTD. Die Erkrankung kann unter anderem Sprache, Verhalten, Persönlichkeit und Bewegungsfähigkeit beeinträchtigen. Für Bruce’ Familie bedeutet das, sich immer wieder auf Veränderungen einzustellen.

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Die Erkrankung ihres Vaters hat bei Rumer auch Fragen zu ihrer eigenen Gesundheit aufgeworfen. Deshalb ließ sie unter anderem einen sogenannten APOE-Test durchführen. Dabei werden Varianten des APOE-Gens untersucht, die mit dem individuellen Risiko für eine später auftretende Alzheimer-Erkrankung zusammenhängen können. „Es ist manchmal beängstigend, Antworten zu bekommen“, sagte Rumer im Gespräch mit People. Gleichzeitig sieht sie darin einen Vorteil: Wissen gebe ihr die Möglichkeit, sich frühzeitig mit ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen: „Offensichtlich gibt es in meiner Familie genetische Veranlagung. Nicht nur Demenz, ich hatte auch Familienmitglieder mit Brustkrebs und andere Erkrankungen.”

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Laut Testergebnis liegt Rumers genetisches Alzheimer-Risiko nicht in einem extrem erhöhten Bereich. Sie erklärt den durchschnittlichen Wert in einem Instagram-Video so: „Es bedeutet, dass ein gewisses Risiko besteht, das jedoch nicht übertrieben hoch ist.” Ihr Ergebnis zeigt: Ja, es gibt eine genetische Veranlagung. Das bedeutet aber nicht, dass sie jemals daran erkranken wird.

Verwendete Quellen: people.com, Instagram