Mit 23 schon erfolgreiche Unternehmerin! Duft-Influencerin Joline Elisa verrät den Preis für ihren Social-Media-Erfolg

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Beim Launch ihres neuen Parfums „J’ELISA Strawberry Gelato Kiss“ bei Douglas in Köln hat die Influencerin RTL verraten, wie viel sie für ihre Karriere investiert.
Mäurer & Wirtz

Bei ihr riecht der Erfolg einfach sehr gut!
Millionen Follower, eine eigene Beauty-Brand und jetzt schon der zweite Duft – und das mit gerade einmal 23 Jahren! Joline Elisa gehört zu den erfolgreichsten jungen Creatorinnen Deutschlands. Beim Launch ihres neuen Parfums „J’ELISA Strawberry Gelato Kiss“ bei Douglas in Köln hat die Influencerin RTL verraten, wie viel Arbeit wirklich hinter ihrem Traumjob steckt. Denn an manchen Tagen verbringt Joline bis zu zwölf Stunden am Handy – vor allem für ihre Arbeit.

Joline Elisa: „Ich habe immer an mich geglaubt“

Mehr als zwei Millionen Menschen folgen Joline Elisa auf TikTok, fast 700.000 sind es auf Instagram. Dabei hätte die 23-Jährige selbst nicht gedacht, dass ihr Weg einmal solche Dimensionen annehmen würde. „Ich hätte früher niemals damit gerechnet, dass man so weit kommen wird“, sagt sie im RTL-Interview. Besonders verrückt sei für sie noch immer, wenn Fans extra anreisen, um sie persönlich zu treffen. Ihre Community sei für sie „das Wichtigste“, schließlich bestimme sie auch bei ihren Produkten kräftig mit.

2025 brachte Joline gemeinsam mit Duftpartner Mäurer & Wirtz ihren ersten eigenen Duft „Creamy Vanilla Caramel“ auf den Markt. Jetzt setzen sie ihre Zusammenarbeit fort: Mit „Strawberry Gelato Kiss“ folgt Duft Nummer zwei. Doch wie schafft man es eigentlich, mit gerade einmal 22 Jahren bereits eine eigene erfolgreiche Brand aufzubauen? „Ich habe immer meine Ziele verfolgt. Ich habe immer an mich geglaubt“, erklärt Joline. Dazu komme ihre Community – und vor allem ihr Ehrgeiz: „Ich wusste eigentlich schon immer, wo ich hin will.“

Angefangen hat alles lange vor der eigenen Marke. Schon als Kind spielte Joline in ihrem Zimmer YouTuberin. „Ich saß wirklich schon mit dem iPad in meinem Zimmer und habe Fake-YouTube-Videos gedreht und so getan, als würde ich mit ganz vielen Leuten reden.“ Mit 16 machte sie schließlich den nächsten Schritt und lud ihre ersten Videos tatsächlich hoch. Ihre Eltern erfuhren erst später davon.

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Bis zu zwölf Stunden Bildschirmzeit am Tag

Heute ist aus dem Teenager-Hobby ein Vollzeitjob geworden – und der endet offenbar nicht nach acht Stunden. „Wenn du aktiv Social Media machst und eine Brand und eine Community hast und dir viel daran liegt, dann bist du durchgehend am Handy“, erzählt Joline. Ihre tägliche Bildschirmzeit? Teilweise elf bis zwölf Stunden. Allerdings handelt es sich dabei zu einem großen Teil um aktive Arbeitszeit: Community-Management, Abstimmungen rund um ihre Brand und die Entwicklung neuer Produkte gehören zu ihrem Alltag. Gleichzeitig nimmt sich Joline nach Angaben ihres Managements bewusst auch Offline-Zeiten.

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Joline Elisa beim Interview-Termin mit RTL.
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Allein vier bis fünf Stunden täglich investiert sie nach eigener Aussage in den direkten Kontakt mit ihren Fans: Kommentare beantworten, Nachrichten schreiben, Fragen beantworten und Umfragen starten. Genau dieser Austausch ist für Joline gleichzeitig ein wichtiger Teil ihres Erfolgsrezepts. Denn ihre Follower entscheiden indirekt mit, was als Nächstes kommt. Nach dem cremigen Vanille-Karamell-Duft wollte Joline wissen, welche Richtung ihre Community für Duft Nummer zwei bevorzugt. „Dann haben wir quasi einmal ein bisschen mit der Community abgestimmt, was der zweite Duft werden soll, und haben uns dann für Erdbeere entschieden.“ So entstand „Strawberry Gelato Kiss“, eine Kombination aus Erdbeere, Vanille und Marshmallow.

So geht Joline Elisa mit Hate um

Wer sein Leben Millionen Menschen zeigt, bekommt allerdings nicht nur Komplimente. Auch mit negativen Kommentaren musste Joline früh umgehen lernen. „Ich glaube, ich bin da reingewachsen“, sagt sie. Eine Haltung, die ihr auch ihre Eltern mitgegeben hätten: „Meine Eltern haben mir immer beigebracht: Ich muss nichts auf die Meinung anderer geben, solange ich glücklich bin.“

Dabei unterscheidet Joline klar zwischen bloßem Hate und Kritik, mit der sie tatsächlich etwas anfangen kann. „Konstruktives Feedback nehme ich sehr, sehr gerne an“, betont sie. Wenn sie daraus etwas für sich oder ihre Arbeit mitnehmen könne, versuche sie auch, Dinge zu verändern. Jungen Menschen, die ebenfalls von einer Karriere als Creator träumen, gibt sie deshalb einen wichtigen Rat mit: Leidenschaft allein reicht nicht – man sollte sich bewusst machen, was Öffentlichkeit bedeutet. „Vor allem, wenn man sehr jung ist: Was einmal im Internet ist, bleibt im Internet.“ Ans Aufhören denkt die Influencerin noch lange nicht. Im Gegenteil: „Ich habe wirklich mein Hobby zum Beruf gemacht.“

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche