Samthandschuhe helfen auch nichtDa bröselt Louis Vuitton! „Bares für Rares“-Panne kostet 400 Euro

Horst Lichter reagiert auf das Malheur ganz gelassen.
Eigentlich soll bei „Bares für Rares“ nur der Wert einer historischen Louis-Vuitton-Truhe ermittelt werden. Doch ausgerechnet bei der Begutachtung zerbröselt ein Teil des mehr als 100 Jahre alten Stücks. Experte Colmar Schulte-Goltz muss einen Wertverlust feststellen – und Horst Lichter verspricht den Besitzerinnen Ersatz.
Beim Begutachten zerbröselt plötzlich der Lederriemen
Da helfen selbst Samthandschuhe nichts. Zwei Schwestern aus München bringen eine historische Louis-Vuitton-Reisetruhe zu „Bares für Rares“. Schon Horst Lichter ist begeistert und erkennt darin „eine der berühmtesten Marken ever und ever“. Experte Colmar Schulte-Goltz geht entsprechend vorsichtig ans Werk. Trotzdem passiert das Malheur.
Das Leder der alten Truhe ist bereits stark angegriffen. „Bei der ersten Besichtigung ist das hier schon in zwei Teile zerbröselt“, gesteht Schulte-Goltz. Ein Stück des Lederriemens ist abgebrochen. Lichter nimmt die Panne zunächst gelassen: „Kann passieren.“ Wie die Werra-Rundschau berichtet, hat der kleine Schaden allerdings einen ziemlich stolzen Preis.
Horst Lichter verspricht 400 Euro Ersatz
Die Reisetruhe stammt laut Expertise ungefähr aus den Jahren 1909 bis 1912 und hat entsprechend einiges hinter sich. Alte Reiseaufkleber zeugen davon, dass das gute Stück viel unterwegs war. Trotz des Zustands schätzt Schulte-Goltz den Wert auf stolze 7.000 Euro. Die beiden Besitzerinnen hatten lediglich mit 3.000 Euro gerechnet.
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Doch der zerbröselte Lederriemen macht sich bei der Expertise bemerkbar. Laut Schulte-Goltz mindert der Schaden den Wert um 400 Euro. Für Lichter ist sofort klar, dass die Schwestern darauf nicht sitzen bleiben sollen. „Die werden wir natürlich ersetzen“, verspricht der Moderator.
Am Ende gibt es trotzdem 5.000 Euro
Im Händlerraum warnen Valentina und Valeria vorsichtshalber noch einmal vor dem empfindlichen Leder. Christian Vechtel kommentiert das Missgeschick bei der Begutachtung augenzwinkernd mit „Diese Rowdies immer!“.
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Der kleine Unfall hält die Händler aber nicht vom Bieten ab. Am Ende macht David Suppes das Rennen und zahlt 5.000 Euro für die historische Louis-Vuitton-Truhe. Damit bekommen die Schwestern zwar weniger als die Expertise von 7.000 Euro – aber immerhin satte 2.000 Euro mehr als ursprünglich erhofft.
Verwendete Quellen: Werra-Rundschau































