„Irgendwie hat alles seine Zeit”Es rumort in der Schlager-Welt: Anna-Carina Woitschack spricht über das „Immer wieder sonntags“-Aus

Anna-Carina Woitschack wurde auch durch „Immer wieder sonntags” berühmt.
Anna-Carina Woitschack wurde auch durch „Immer wieder sonntags” berühmt.
picture alliance / SchwabenPress | Guenter Hofer

Eine Institution der Schlager-Welt ist Geschichte.
Und das beschäftigt auch Anna-Carina Woitschack (33). Die Sängerin verbindet mit „Immer wieder sonntags“ nicht nur viele Jahre ihrer Karriere, sondern auch die Beziehung zu ihrem Ex-Mann Stefan Mross (50). Jetzt spricht sie über das Show-Aus – und darüber, warum sie trotzdem Hoffnung für den Schlager im TV hat.

Anna-Carina Woitschack findet das „Immer wieder sonntags“-Aus „schade“

Die Schlager-Welt muss sich von einer ihrer langjährigen TV-Institutionen verabschieden. Am 6. September wurde die letzte Live-Ausgabe von „Immer wieder sonntags“ ausgestrahlt. Am 13. September folgt im Ersten zwar noch eine Best-of-Sendung, doch nach mehr als 30 Jahren endet das von Stefan Mross moderierte ARD-Format.

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Eine Entscheidung, die auch seine Ex-Frau Anna-Carina Woitschack bewegt. Am Rande der Goldenen Henne spricht die Sängerin mit Focus Online über das Aus. „Dass ‚Immer wieder sonntags‘ zu Ende geht, ist schade“, sagt sie.

Schließlich hat die Sendung auch in ihrer eigenen Karriere eine wichtige Rolle gespielt. „Es war ein Format, das mich sehr viele Jahre begleitet hat und welches wirklich Newcomer gefördert hat“, erinnert sich die 33-Jährige in dem Gespräch.

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„Irgendwie hat alles seine Zeit“ – Anna-Carina blickt nach vorne

In große Untergangsstimmung will Anna-Carina deshalb aber offenbar nicht verfallen. Sie findet versöhnliche Worte für das Ende der Schlagershow: „Es ist schade, aber ich sage immer: Irgendwie hat alles seine Zeit.“

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Und für sie muss das Ende von „Immer wieder sonntags“ nicht bedeuten, dass dieses Kapitel für immer geschlossen bleibt. „Ich denke, dass da aber noch was Neues kommen wird. Das ist kein Ende für immer.”

Eine Portion Optimismus, die in der Schlagerbranche gerade durchaus gefragt sein dürfte. Denn Anna-Carina beobachtet nach eigenen Worten schon länger, dass die Zahl der großen TV-Bühnen für Schlagerstars schrumpft.

Anna-Carina Woitschack: „Das wird leider weniger“

Als sie 2012 mit ihrer Karriere angefangen habe, habe es noch mehr entsprechende Sendungen gegeben, erinnert sich die Sängerin. „Das wird leider weniger“, sagt sie Focus Online. Doch auch hier gibt Anna-Carina die Hoffnung nicht auf: „Ich habe aber die Hoffnung, dass es irgendwann wieder zurückkommt.“

Gerade für Nachwuchskünstler kann der Verlust solcher Formate schwer wiegen. Anna-Carina hebt schließlich selbst hervor, dass „Immer wieder sonntags“ Newcomern eine Bühne geboten habe.

Sie weiß aus eigener Erfahrung, welche Bedeutung solche TV-Auftritte haben können. Bekannt wird Anna-Carina zwar bereits 2011 durch „Deutschland sucht den Superstar“, doch anschließend ist sie über Jahre regelmäßig bei „Immer wieder sonntags“ zu Gast. Dort kreuzen sich schließlich auch ihre privaten und beruflichen Wege mit Stefan Mross.

„Immer wieder sonntags“ verbindet Anna-Carina mit Stefan Mross

Anna-Carina und Stefan Mross lernen sich im Umfeld der Sendung kennen und werden ein Paar. 2020 heiraten die beiden live in Florian Silbereisens ARD-Show „Schlagerlovestory.2020 – Das große Wiedersehen“, 2022 folgt die Trennung.

Mittlerweile geht Anna-Carina längst ihren eigenen Weg. Nach ihrem Sieg bei „Let’s Dance“ 2026 und dem Titel „Dancing Star 2026“ ist ihr Terminkalender nach eigener Aussage prall gefüllt. Focus Online erzählt sie, dass sie an neuer Musik arbeite und sogar ein Album plane. Und dann ist da ja auch noch die „Let’s Dance“-Tour, bei der Anna-Carina wieder das Tanzbein schwingen wird.

Das Ende der Show ihres Ex-Mannes betrachtet sie deshalb zwar mit Wehmut, aber nicht als endgültigen Abschied vom Schlager im Fernsehen. Ihr Wunsch ist klar: Dass auf „Immer wieder sonntags“ irgendwann etwas Neues folgt – und die Schlager-Welt wieder mehr Platz im TV bekommt.

Verwendete Quellen: FOCUS Online, SWR, eigene RTL-Recherche