Dieser Moment geht ihm ganz besonders naheStefan Mross kämpft bei seinem „Immer wieder sonntags“-Abschied mit den Tränen

Was für ein emotionaler Abschied!
Pünktlich um 10.03 Uhr betritt Stefan Mross (50) an diesem Sonntag (6. September) ein letztes Mal die Bühne von „Immer wieder sonntags“. Das Publikum empfängt ihn mit tosendem Applaus. 21 Jahre lang war diese Show sein TV-Zuhause – jetzt heißt es Abschied nehmen. Und schon kurz nach Beginn wird klar: Dieser Vormittag wird für den Moderator alles andere als leicht.
Stefan Mross weiß an diesem Sonntag selbst nicht, was ihn erwartet
Zum letzten Mal stimmt Stefan Mross den bekannten „Immer wieder sonntags“-Song an. Doch diesmal ist alles anders: Zahlreiche Stars, darunter Beatrice Egli und Ross Antony, haben den Klassiker eigens für den Abschied umgetextet. „Eine Sendung, die ganz besonders wird“, kündigt Stefan danach an. Denn selbst er weiß nicht genau, was seine Kollegen und Weggefährten für ihn vorbereitet haben.
Immer wieder gibt es an diesem Sonntag Überraschungen. Stars, die Stefan Mross über viele Jahre begleitet haben, stehen noch einmal mit ihm auf der Bühne und präsentieren Lieder, die eigens auf seinen Abschied zugeschnitten wurden. Dazu werden persönliche Grußbotschaften eingespielt – unter anderem von Jürgen Drews. Auch Andy Borg darf bei dieser letzten Ausgabe nicht fehlen. Kein anderer Künstler stand so oft auf der „Immer wieder sonntags“-Bühne wie er. Doch dann kommt der Moment, der Stefan Mross endgültig überwältigt.
Bei diesem Auftritt kann Stefan Mross seine Tränen nicht mehr zurückhalten
Ein Kinderchor betritt die Bühne und singt Andreas Bouranis Hit „Auf uns“. Auch dieser Song wurde für den Abschied des Moderators umgeschrieben. Während die Kinder für ihn singen, wird der Schlagersänger sichtbar emotional. Die Augen werden feucht, schließlich kullern die ersten Tränen. Ein echter Gänsehautmoment – und gleichzeitig einer dieser Augenblicke, in denen deutlich wird, was „Immer wieder sonntags“ für Stefan Mross bedeutet.
Lese-Tipp: Stefan Mross weinte nach „Immer wieder sonntags“-Aus
Mehr als zwei Jahrzehnte lang stand er jeden Sommer für die Sendung vor der Kamera. Seit 2005 führte er durch das Format, das bereits seit 1995 zum ARD-Programm gehört. Nun steht er dort, hört die Abschiedsworte seiner Weggefährten – und kann seine Gefühle nicht länger zurückhalten. Nach einem Auftritt der Sängerinnen Sigrid und Marina kochen die Emotionen erneut hoch. Mross erklärt: „Ich wollte stark bleiben und nicht weinen, aber jetzt habt ihr es geschafft.”
Ein Comeback für „Immer wieder sonntags”?
Dass ihm das Ende der Show schwerfällt, daraus hat Stefan Mross nie ein Geheimnis gemacht. Immer wieder sprach er in den vergangenen Monaten darüber, wie eng sein Leben mit „Immer wieder sonntags“ verbunden ist. In einem Abschiedsbrief in der Funk Uhr bezeichnete er die Sendung sogar als ein „Stück Zuhause“. Abschiede würden ihm nicht leichtfallen, erklärte er darin. Ganz aufgegeben hat Stefan Mross seine Show allerdings offenbar noch nicht.
Lese-Tipp: ARD setzt die Schlagersendung „Immer wieder sonntags“ ab
Denn während im Ersten an diesem Sonntag tatsächlich eine Ära zu Ende geht, wird hinter den Kulissen offenbar weiter über eine mögliche Zukunft von „Immer wieder sonntags“ gesprochen. „Wir kämpfen im Hintergrund alle dafür, dass es im nächsten Jahr vielleicht doch in irgendeiner Form weitergehen kann“, erklärte Stefan Mross im Interview mit Das Neue Blatt. Auch der Europa-Park zeigt sich grundsätzlich offen für Gespräche mit möglichen Partnern. Ob die Sendung 2027 womöglich bei einem anderen Sender weiterleben könnte, ist allerdings noch völlig offen.
Für Stefan Mross ist an diesem Sonntag deshalb vielleicht nicht alles ein Abschied für immer. In diesem Moment aber fließen erst einmal die Tränen.
Verwendete Quellen: Immer wieder sonntags, ARD, fokus.de


