Brisantes FinaleStefan Mross plant Abschied mit Knall bei „Immer wieder sonntags“

Rust, Deutschland 25.07.2026: TV-Show Sommer-Spaß mit Andy Borg im Europa-Park 2026 Im Bild: Stefan Mross Europapark Rust Baden Württemberg *** Rust, Germany, July 25, 2026 TV Show: Summer Fun with Andy Borg at Europa-Park 2026 Pictured: Stefan Mross, Europa-Park, Rust, Baden-Württemberg Copyright: xFotostandx/xHettichx
Stefan Mross kündigt ein fulminantes Finale seiner Sendung an.
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Was er damit wohl meint?
Nach 31 Jahren stellt die ARD „Immer wieder sonntags” ein. Moderator Stefan Mross kritisiert die Entscheidung deutlich und zweifelt an der offiziellen Begründung von SWR und ARD. Aus seiner Sicht wird mit der Show ein erfolgreiches Format geopfert. Zudem verrät er, wie er sich die letzte Sendung vorstellt.

Mross noch immer sauer auf die ARD

Stefan Mross (50) hat erneut die Absetzung der ARD-Show „Immer wieder sonntags” scharf kritisiert. Die offizielle Begründung von SWR und ARD, es gehe um Sparzwänge und um den Ausbau digitaler Angebote, lässt der Moderator nicht gelten. „Das ist ein völliger Quatsch”, sagt er dem „Spiegel”. Man könne die Glühbirne nicht neu erfinden.

Versuchen würden es die Sender trotzdem, meint Mross, weil sie finanziell tief in den roten Zahlen steckten. Sein Rat an die Verantwortlichen fällt entsprechend schlicht aus: Man solle lieber ausbauen, was gut laufe.

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Von der Entscheidung erfuhr Mross nach eigener Darstellung ohne Vorwarnung. Er sei wie in jedem Jahr zur Besprechung in die SWR-Redaktion gefahren und habe mit einem Gespräch über die neue Staffel gerechnet. Diesmal hätten dort allerdings nur zwei Mitarbeiter gesessen.

Er habe noch gescherzt, das sehe ganz nach Kündigung aus. Dann sei herausgekommen: Gekündigt werde ihm nicht, für ihn gebe es Optionen. Das Format aber sollte komplett verschwinden. Sein erster Gedanke sei gewesen, er sei bei „Verstehen Sie Spaß” gelandet. Dass die Nachricht ihn „eiskalt” traf, wie er in einem früheren Interview sagte, führt er auf die fehlende Kommunikation zurück.

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Das geht Mross gegen den Strich

Was ihn besonders stört: Die Sendung sei erfolgreich. Das Publikum wird laut Mross jünger, die Quoten seien hoch, die Zuschauerplätze im Europa-Park ausverkauft.

Der Sender hatte die Absetzung im März mit der eigenen Finanzlage erklärt. SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler sprach von einer schmerzhaften Entscheidung, die angesichts des großen Erfolgs nicht leichtfalle. Mit den eingesparten Mitteln sollen unter anderem neue digitale Unterhaltungsformate entstehen.

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Für sich selbst reklamiert Mross kein Mitleid. Nach 22 Jahren an der Spitze desselben Formats gehe er in die Fernsehgeschichte ein. Bitter sei das Aus für andere: „Mir tun vor allem die Fans leid. Nicht mein Ego.” Die Zuschauer hätten jahrelang Rundfunkgebühren gezahlt, jetzt werde ausgerechnet Erfolgreiches abgeräumt.

Auf eine Rücknahme hofft er nicht mehr, der ARD würde er nach eigenen Worten aber jederzeit wieder die Hand reichen. Das Aus der Schlagershows im Ersten hält er nicht für das Ende des Genres. Schlager sei längst generationenübergreifend, eine Tradition. „Wenn Tradition ausstirbt, dann stirbt auch die Menschheit.” Für den Nachwuchs dürfte es ohne solche Bühnen aber schwieriger werden, räumt er ein.

Der letzte Satz

„Immer wieder sonntags” läuft seit 1995, seit 1998 entsteht die Show im Europa-Park in Rust, seit 2005 moderiert sie Mross. Nach 31 Jahren und mehr als 370 Folgen ist Schluss, am 6. September ist eine Extra-Ausgabe und am 13. September eine Best-of-Show geplant.

Eine Trauerveranstaltung soll das Finale nicht werden. „Ich möchte keine Trauersendung”, betont Mross. „Wir werden Vollgas geben, und es wird einen letzten Satz geben, der wird sehr polarisieren.” Welchen, verrät er nicht. Wichtiger als jede Party danach sei ihm ohnehin, die Familie zu umarmen, in sein Wohnmobil zu steigen und wegzufahren.

Verwendete Quellen: spoton news