Irre Tour zum WM-Debakel!890 Euro für 13 Stunden Mallorca: Ballermann-Star Bierdrian flog spontan zum Deutschland-Spiel

War es das Spiel wert?
Ein spontaner Fußballabend auf Mallorca wurde für Ballermann-Influencer Bierdrian und seinen Kumpel Tobi zu einem teuren Vergnügen. 890 Euro kostete der Kurztrip für zwei Personen – obwohl die beiden am Ende nur rund 13 Stunden auf der Insel verbrachten. Bei RTL.de erzählen die zwei Kumpels von ihrer Tour ohne Happy End.
Bierdrian und das Deutschland-Aus bei der WM
Denn allein für Getränke im Megapark flossen 300 Euro. Darunter auch eine fünf Liter große Vodka-Lemon-Säule, die aktuell 125 Euro kostet. Hinzu kamen Flüge, Hotel, Taxi, Verpflegung, Sprit und Parkgebühren am Flughafen.
Die Kosten im Überblick:
• Hinflug: 150 Euro
• Rückflug: 140 Euro
• Hotel: 100 Euro
• Getränke: 300 Euro
• Taxi: 60 Euro
• Parkplatz Flughafen: 50 Euro
• Sprit: 40 Euro
• Essen: 50 Euro
Gesamt: 890 Euro (445 Euro pro Person)
Trotzdem bereut Bierdrian die Aktion nicht. „Ich habe ja öfter mal verrückte Ideen“, erzählt der Entertainer, der kürzlich seinen ersten Auftritt im Megapark hatte. Die Idee entstand nach seinem letzten Aufenthalt auf Mallorca. Damals hatte er nach dem Auftritt ein Deutschland-Spiel im Megapark verfolgt und war von der Atmosphäre begeistert. Bierdrian zu RTL: „Die Stimmung war einfach brutal. Die Hymne wurde live gesungen, überall Schwarz-Rot-Gold und die Leinwände waren natürlich riesig.“
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Buchung vor der Arbeit
Am Montagmorgen gegen 5 Uhr schrieb Bierdrian seinem Kumpel Tobi eine Nachricht. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wenig später waren die Flüge gebucht. Eigentlich wollten die beiden von Baden-Baden aus starten. Weil die Preise dort jedoch deutlich höher lagen, entschieden sie sich für Stuttgart. Um 12.30 Uhr ging es mit dem Auto los. Gegen 14.45 Uhr erreichten sie den Parkplatz am Flughafen, um 15.20 Uhr standen sie bereits im Terminal. Der geplante Abflug um 16.20 Uhr verzögerte sich allerdings deutlich. Erst gegen 18.20 Uhr hob die Maschine Richtung Mallorca ab. Noch vier Stunden bis zum Spiel.
Direkt vom Flughafen in den Megapark
Um 20 Uhr landeten die beiden auf der Insel. Zeit zum Ausruhen blieb nicht. Schnell ins Hotel, Gepäck abstellen und weiter an die Playa de Palma. Bereits um 21.40 Uhr standen sie im Megapark. Der Social-Media-Experte erzählt: „Wir sind direkt rein. Ich kannte dort einen Kellner und habe dadurch noch einen richtig guten Platz bekommen.“ Vor und während der Partie herrschte ausgelassene Stimmung. Immer wieder schallte der Fangesang „Super Deutschland, olé“ durch den Megapark. Dazu wurden Fahnen geschwenkt, die Nationalhymne live auf der Bühne gesungen und Schwarz-Rot-Gold-Konfetti über die Fans geschossen.
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Große Hoffnung – und große Enttäuschung
Die Euphorie bekam allerdings schnell einen Dämpfer. „Den Deutschen hat es definitiv an Körperspannung gefehlt. Das war bodenlos. Einfach peinlich“, sagt Bierdrian rückblickend. Besonders im Elfmeterschießen hofften die Fans noch auf eine Wende. „Da war kurz wieder Hoffnung da. Aber dann hat es uns komplett genommen. Vor uns stand einer, der hat komplett geheult.“ Die Enttäuschung im Megapark sei riesig gewesen.
Fast den Rückflug verpasst
Nach dem Spiel blieb es nicht bei einem einzigen Getränk. Bierdrian und sein Kumpel zogen noch weiter durch die Nacht. Die Rutschbahn in der Schinkenstraße rief! Erst gegen 4 Uhr morgens lagen die beiden im Bett. Drei Stunden später musste bereits der Weg zurück zum Flughafen angetreten werden. Fast wäre die Rückreise jedoch geplatzt. Bierdrian zu RTL: „Ich hatte vergessen, mein Handy zu laden. Zum Glück hatte Tobi einen Wecker gestellt – obwohl sein Akku auch nur noch drei Prozent hatte.“

Um 7 Uhr ging es zum Flughafen, um 9 Uhr startete die Maschine zurück nach Deutschland.
Aus dem ursprünglich geplanten 16-Stunden-Trip wurden am Ende sogar nur rund 13 Stunden Mallorca. Für Bierdrian bleibt der Kurztrip trotzdem unvergesslich. Sein Fazit: „Die Stimmung im Megapark war überragend. Das Spiel leider nicht. Es wurden Säulen gefetzt. Naja, ein geiler Trip. Die Abrechnung ist eben bissl krank.“
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche


