Stars performen ohne GageBeim Berliner CSD – Sarah Connor & Rapperin Ikkimel begeistern Fans

19.07.2026, Locarno, Piazza Grande, Moon and Stars 2026 Locarno: Sarah Connor, Sarah Connor (lead vocals)
Wird beim Berliner Christopher Street Day einheizen: Sarah Connor.
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Wenn am Wochenende der Christopher Street Day in Berlin gefeiert wird, ist mit Sarah Connor auch eine prominente Unterstützerin dabei. Sie freue sich „riesig“ auf ihren bevorstehenden Auftritt, erklärt die Sängerin. Und auch Rapperin Ikkimel entert die Bühne.

Bei der Abschlusskundgebung des Berliner Christopher Street Days (CSD) tritt am Samstag auch die Sängerin Sarah Connor auf. Sie werde am Abend auf der Hauptbühne am Brandenburger Tor dabei sein, teilten die Veranstalter vom CSD-Verein mit und bedankten sich für die Unterstützung und den Auftritt ohne Gage. Bereits am Freitagabend singt die Berliner Rapperin Ikkimel zum Auftakt des CSD ebenfalls am Brandenburger Tor.

Sarah Connor betonte laut der Mitteilung: „Die queere Community hat mich immer unterstützt. Nachdem es in den letzten Jahren nie mit meinem Tourplan vereinbar war, freue ich mich riesig, dass es nun klappt.“

Sarah Connor hatte vor einem Jahr gesagt: „Ich finde, dass die queere Szene der hetero-monogamen Welt meilenweit voraus ist, was Gelassenheit und offenes Denken in Beziehungen angeht. Ich höre meinen schwulen Freunden aufmerksam zu, wenn sie über ihre Vorstellungen von Beziehungen erzählen.“

Am Freitagabend beginnt der CSD mit einem „Demokratieabend“ am Brandenburger Tor. Es gibt Reden und Musik. Ikkimel, deren absurd anmutender Auftritt im ZDF-„Morgenmagazin“ kürzlich für Schlagzeilen sorgte, soll ein kurzes Set singen. „Die Künstlerin ist ein fester Bestandteil der queeren Szene Deutschlands und dreht mit ihren Songs männliche Narrative ins Gegenteil“, hieß es. „Sie wird gefeiert, weil sie offen über queere Themen rappt, Tabus bricht und toxische Männlichkeitsbilder kritisiert.“

Die CSD-Parade zieht am Samstag ab mittags mit 83 Wagen und mehreren Hunderttausend Menschen durch Berlin. Im Vordergrund solle nicht nur das Feiern, sondern auch die politische Botschaft stehen, hieß es.

Das Motto lautet: „Haltung ist hot“. Der Berliner CSD verbinde „queere Sichtbarkeit mit einem klaren Bekenntnis zu Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlichem Zusammenhalt“.

Verwendete Quellen: vpr/dpa