Prozess gegen Marius Borg HøibyPlötzlich ist von einem Kind die Rede!

Neuer Wirbel um Marius Borg Høiby (29)!
Seit Anfang Februar steht der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit in Oslo vor Gericht. Angeklagt ist er in 38 Punkten, darunter vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, häusliche Gewalt und Körperverletzung. Mittendrin macht plötzlich ein Medienbericht die Runde, in dem von einem möglichen Kind die Rede ist! Norwegen rätselt.
Medienbericht über angebliches Kind von Marius Borg Høiby: Das sind die Hintergründe
Wie die Zeitung Verdens Gang (VG) berichtet, soll ein Zeuge die Behauptung bereits am vergangenen Freitag aufgestellt haben, in einer öffentlichen Anhörung. Dort soll der Mann behauptet haben, Marius Borg Høiby habe erzählt, er habe ein Kind. Bei dem Zeugen handelt es sich dem Bericht zufolge um einen Freund von einer der in dem Prozess betroffenen Frauen.
Borg Høiby sei angeklagt, die Frau im November 2024 in einem Hotel in Oslo vergewaltigt zu haben. An besagtem Abend sollen sich beide zum ersten Mal überhaupt auf einer After-Party getroffen haben. Høiby bestreitet die Tat.

Der Freund aus dem Zeugenstand war laut dem Bericht nicht auf der After-Party, traf die Freundin aber am nächsten Tag. Vor Gericht sei er mehrfach dazu befragt worden, was seine Freundin ihm über die After-Party und den Kontakt mit Høiby erzählt habe. Die Frau habe ihm berichtet, Høiby habe von seiner schwierigen Kindheit berichtet – und ihr dann von seinem Kind erzählt und sogar Bilder gezeigt.
Die Redaktion habe Kontakt zu dem Freund aufgenommen, jedoch wolle er seine Aussage weder kommentieren noch näher erläutern. Auch die Frau aus dem Hotel wolle nichts weiter zu dem Gespräch sagen, das sie angeblich mit Høiby geführt hat. Ihre Anwältin teilte demnach mit, dass man keine weiteren Kommentare zu dem abgeben werde, was vor Gericht gesagt wurde.
Nach Informationen der Zeitung soll Høiby in einer früheren Vernehmung im September 2024 die Frage verneint haben, ob er ein Kind habe.
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Anzeige:Hat Marius Borg Høiby ein Kind? Keine Bestätigung für Gerücht
Der Palast äußert sich zu den Schlagzeilen nicht. Auf eine Anfrage der Zeitung, ob Høiby ein Kind habe, antwortete eine Sprecherin dem Bericht zufolge: „Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir geben keine Stellungnahme im Namen von Marius Borg Høiby ab und verweisen auf seine Anwälte.” Auf die Nachfrage, ob Mette-Marit ein Enkelkind habe, verwies der Palast erneut auf die Anwälte des Angeklagten, wie es in dem Bericht heißt.
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Vertreten wird Høiby vor Gericht der Zeitung zufolge von Anwältin Ellen Holager Andenæs. VG wandte sich auch an sie – mit der Frage, ob ihr Mandant ein Kind habe oder Bilder seines angeblichen Kindes gezeigt habe. In einer E-Mail antwortete die Verteidigerin laut Bericht: „Uns liegen dazu keine Informationen vor, und wir möchten davor warnen, solche Gerüchte zu verbreiten.” (sfu)
Verwendete Quellen: Verdens Gang, dpa


