Langweilig wird’s in dieser Gruppe bestimmt nicht Royaler Mädels-Chat! Darüber schreiben drei zukünftige Königinnen bei WhatsApp

Prinzessin Amalia und Prinzessin Elisabeth
Prinzessin Amalia und Prinzessin Elisabeth stehen regelmäßig via WhatsApp in Kontakt
Didier Lebrun / Photonews via Getty Images)

Kronprinzessinnen haben es nicht leicht!
Freundschaften, Privatsphäre, soziale Medien – all das beschäftigt genau wie andere junge Frauen auch die zukünftigen Königinnen Europas. Jetzt verrät Prinzessin Elisabeth von Belgien (24), dass sie sich mit ihren royalen Kolleginnen regelmäßig austauscht – in einer streng geheimen WhatsApp-Gruppe.

Prinzessin Elisabeth tauscht sich mit Kolleginnen aus

Die Zukunft Europas ist weiblich. Auffällig ist, dass viele europäische Monarchien inzwischen von jungen Frauen geprägt werden. Prinzessin Elisabeth von Belgien, Prinzessin Amalia der Niederlande (22), Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen (22) und Prinzessin Leonor von Spanien (20) stehen alle bereit, eines Tages die Krone in ihren Ländern zu übernehmen. Ein außergewöhnlicher Lebensweg, der Privilegien mit sich bringt, aber auch einige Bürden. Um die besonderen Sorgen und Herausforderungen des royalen Lebens gemeinsam zu meistern, hilft offenbar eine WhatsApp-Gruppe.

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Denn während Millionen junge Frauen über das soziale Netzwerk ihren Alltag teilen, gibt es auch einen der exklusivsten Gruppenchats der Welt. Mitglieder sind Prinzessin Elisabeth, Prinzessin Amalia und Prinzessin Ingrid Alexandra. Die drei jungen Damen stehen alle in der direkten Thronfolge der jeweiligen Königshäuser – und sprechen miteinander über die Dinge, die zukünftige Monarchinnen beschäftigen.

Prinzessin Ingrid Alexandra
Prinzessin Ingrid Alexandra gehört auch zur royalen Chat-Gruppe
Edwina Pickles / Sydney Morning Herald via Getty Images

Prinzessin Elisabeth, die erst vor wenigen Tagen ihren Master-Abschluss an der renommierten Harvard University gemacht hat, verriet in einem Interview mit dem People-Magazin erstmals Details über den besonderen Austausch. „Wir kennen uns schon lange und sehen uns gelegentlich bei Veranstaltungen“, erklärte die 24-Jährige. Besonders die Gemeinsamkeiten ihrer Generation würden sie verbinden. „Wir sind alle in derselben Situation. Es ist eine Hürde, die wir gemeinsam nehmen werden.“

Gemeint sind die Herausforderungen, die mit einem Leben als zukünftige Königin einhergehen. Denn während viele Gleichaltrige ihr Studium genießen oder erste Karriereschritte machen, stehen die drei jungen Frauen schon seit ihrer Kindheit unter öffentlicher Beobachtung.

Freundschaften, Privatsphäre und Social Media

Schon im vergangenen Jahr hatte die niederländische Kronprinzessin Amalia in einem Interview mit der Australia Women’s Weekly erklärt, wie wichtig ihr die Gespräche mit den anderen Thronfolgerinnen sind. „Wir bleiben in Kontakt, weil wir alle ein ganz besonderes Leben führen und nicht viele Erklärungen brauchen, um einander zu verstehen“, sagte die 22-Jährige. Und weiter„Es ist schön, dass ich mich mit Elisabeth und Ingrid Alexandra über ganz einfache Dinge in unserem Leben unterhalten kann.”

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Besonders Themen wie Freundschaften, Privatsphäre oder soziale Medien würden die jungen Royals beschäftigen. Fragen, die viele Menschen kennen – für zukünftige Königinnen aber oft noch komplizierter sind. Wie erkennt man, ob jemand wirklich ein Freund sein möchte? Wie viel Privates darf man zeigen? Und wie geht man mit der ständigen Aufmerksamkeit um? Genau darüber tauschen sich die Prinzessinnen offenbar regelmäßig aus.

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Dramatische Erfahrungen verbinden

Gerade Amalia weiß, wie belastend das royale Leben werden kann. Die Niederländerin musste zeitweise sogar ihr Studentenleben in Amsterdam aufgeben und nach Spanien ausweichen. Hintergrund waren Sicherheitsbedenken nach Berichten über Entführungsdrohungen aus dem Umfeld organisierter Kriminalität. Ihre Mutter, Königin Máxima (55), sprach damals offen darüber, wie sehr die Situation ihre Tochter und die ganze Familie mitgenommen habe. „Sie kann nicht in Amsterdam leben und sie kann nicht wirklich den Palast verlassen. Das hat enorme Auswirkungen auf ihr Leben. Sie hat kein Studentenleben wie andere“, so die niederländische Monarchin.

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Auch öffentliche Anfeindungen blieben der jungen Thronfolgerin nicht erspart. Jahrelang musste sie sich gegen beleidigende Kommentare über ihr Aussehen in sozialen Netzwerken wehren.

Gehört auch Spaniens Prinzessin Leonor dazu?

Offiziell bestätigt sind bislang nur Elisabeth, Catharina-Amalia und Ingrid Alexandra als Mitglieder der royalen WhatsApp-Gruppe. Beobachter vermuten jedoch, dass auch Spaniens Thronfolgerin Leonor Teil des besonderen Netzwerks sein könnte. Die 20-Jährige absolviert derzeit eine militärische Ausbildung in Spanien und gilt ebenfalls als eine der wichtigsten zukünftigen Königinnen Europas. Ob sie tatsächlich mitchattet, bleibt allerdings ein königliches Geheimnis. Königin Letizia von Spanien (53) gilt als sehr strenge Mutter, was laut Adelsexperten bedeuten könnte, dass Leonor möglicherweise weniger gut vernetzt ist als die anderen drei Prinzessinnen.

Verwendete Quellen: Daily Mail