Neue Enthüllung ihres BrudersKurz vor der Hochzeit wollte Diana Charles verlassen – dann griff ihr Vater ein

Wollte Lady Diana kurz vor ihrer Märchenhochzeit mit Charles alles hinschmeißen?
Ihr Bruder Charles Spencer sagt jetzt, Diana habe die Hochzeit sogar absagen wollen. Doch ihr eigener Vater soll ihr klargemacht haben, dass es dafür längst zu spät sei.

Dianas Hochzeit mit Charles stand offenbar auf der Kippe

Diana und Charles bei ihrer Hochzeit am 29. Juli 1981
Wollte Diana Charles schon vor der Hochzeit verlassen?
PA Wire URN:74949398

Die Bilder ihrer Hochzeit gingen um die Welt: Am 29. Juli 1981 heiratete Lady Diana den damaligen Prinzen Charles. Doch kurz vor dem großen Tag soll Diana ernsthaft darüber nachgedacht haben, die Hochzeit abzusagen.

Das berichtet ihr jüngerer Bruder Charles Spencer jetzt im Interview mit dem stern (gehört zu RTL). „Diana hatte damals schon ernsthafte Bedenken, dass ihr Mann sie nicht liebte und sein Herz womöglich einer anderen Frau gehörte“, erzählt der 62-Jährige.

Er ist der Bruder von Lady Diana: Charles Spencer packt aus
Er ist der Bruder von Lady Diana: Charles Spencer packt aus
Harry Borden/ stern

Diana habe sich deshalb sogar an ihren Vater gewandt. „Diana ging zu unserem Vater und schlug vor, die Hochzeit abzusagen – aber er konnte sich schlicht nicht vorstellen, wie das möglich sein sollte“, erinnert sich Spencer.

Dianas Hochzeit mit Charles: Ihr Vater hielt Absage für unmöglich

Earl Charles Spencer rechnet mit dem britischen Königshaus ab
Earl Charles Spencer rechnet in seinem Buch über seine Schwester Diana mit dem britischen Königshaus ab
Portrait Spencer: Stuart McClymont/ Times Media Ltd / Penguin Random House

Damit zeichnet Charles Spencer ein Bild von einer jungen Frau, die bereits vor ihrer Hochzeit große Zweifel an der Beziehung hatte. Öffentlich wurde die Ehe damals dagegen als großes royales Märchen inszeniert.

Spencer war seiner Schwester nach eigenen Angaben sehr eng verbunden. Nach Dianas Tod im Jahr 1997 hielt er bei ihrer Trauerfeier eine viel beachtete Rede, in der er unter anderem die mediale Jagd auf sie kritisierte.

Seine Erinnerungen an Diana hat er nun in dem Buch „Swan Song. Diana, meine Schwester“ festgehalten, das am 22. September erschienen ist.

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Charles Spencer erhebt schweren Vorwurf gegen König Charles

Charles Spencer, William, Harry und der damalige Prinz Charles (v.l.) 1997 beim Trauerzug für Prinzessin Diana.
Charles Spencer, William, Harry und der damalige Prinz Charles (v.l.) 1997 beim Trauerzug für Prinzessin Diana.
ddp/TSPL/Camera Press

Im Interview spricht Charles Spencer auch über einen Anruf, den er nach dem tödlichen Unfall seiner Schwester von Charles erhalten haben will. Der heutige König habe dabei für ihn „tatsächlich übermütig, beschwingt“ geklungen.

Besonders ein Satz sei ihm bis heute im Gedächtnis geblieben. Charles habe über Diana gesagt: „Sie wird bald in Vergessenheit geraten, darauf kannst du dich verlassen.“

Spencer sagt, er sei von diesen Worten völlig überrascht gewesen. Er habe Charles erklärt, dass er nicht glauben könne, was dieser gerade gesagt habe, und anschließend aufgelegt.

Das britische Königshaus hat diese Darstellung bestritten. Das Dementi des Königshauses deutet Spencer als Versuch, ihn zu „manipulieren“: „Es ist beleidigend, wenn die eigenen klaren Erinnerungen infrage gestellt werden, auch wenn das nur indirekt geschehen ist; die Wortwahl war sehr geschickt. Und dann wurden Leute mobilisiert – es gibt in England viele Speichellecker des Königshauses –, die sich zu Wort meldeten und Dinge gegen mich vorbrachten.“

Spencer bleibt bei seiner Erinnerung und wertet die Reaktion als Versuch, seine Wahrnehmung infrage zu stellen.

Verwendete Quelle: stern