Norwegen sorgt sich um seinen MonarchenKönig Harald (89) nach zwei Terminen im Krankenhaus

König Harald von Norwegen
König Harald sitzt seit 1991 auf dem norwegischen Thron und genießt im Land großes Ansehen.
picture alliance / Royal Press Europe | Albert Nieboer

Beunruhigende Nachrichten aus Oslo!
Der Gesundheitszustand von Norwegens König Harald (89) gilt seit Längerem als angeschlagen. Jetzt gibt es wieder Grund zur Sorge. Unmittelbar nach zwei anstrengenden Terminen musste Europas ältester amtierender Monarch zur Untersuchung ins Krankenhaus. Während der Palast von einem geplanten Besuch spricht, sorgen Berichte über einen Rollstuhl für große Unruhe und werfen Fragen auf: Wie schlecht geht es dem König wirklich?

König Harald muss wieder ärztlich betreut werden

Der 7. August begann für König Harald wie ein ganz normaler Arbeitstag: Zuerst empfing er den Verteidigungsminister, danach leitete er eine Sitzung des Staatsrates. Doch kurz darauf kam vonseiten der norwegischen Medien die alarmierende Nachricht: Der 89-Jährige ist im Krankenhaus. Schnell machte das Gerücht die Runde, er sei mit einem Krankenwagen eingeliefert worden.

Der Palast dementierte umgehend und betonte, es habe sich um eine „geplante Untersuchung bei seinem Arzt“ gehandelt, zu der der König in seinem eigenen Wagen gefahren sei. Aber Augenzeugen wollen laut der norwegischen Zeitung Se og Hør gesehen haben, wie der Monarch im Rollstuhl in die Klinik geschoben wurde. Diese widersprüchlichen Darstellungen befeuern die Spekulationen um den Gesundheitszustand des Königs.

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Trotz seines fortgeschrittenen Alters und einer langen Krankenakte erfüllt König Harald weiterhin seine Rolle als Staatsoberhaupt. Sein eiserner Wille, dem Volk zu dienen, ist bewundernswert, doch viele fragen sich, ob er sich damit nicht zu viel zumutet. Denn in den vergangenen Jahren hat er einige gesundheitliche Rückschläge erlebt. Im Frühjahr 2024 musste ihm nach einem Infekt während eines Urlaubs in Malaysia ein Herzschrittmacher eingesetzt werden.

Anfang 2026 folgte die nächste kritische Phase: Während eines Aufenthalts auf Teneriffa wurde der König wegen einer Infektion und Dehydrierung in eine Klinik eingeliefert. Später wurde bekannt, dass die Infektion von einer Hautentzündung an einem Bein des Königs ausging. Nach zwei Tagen konnte Harald das Krankenhaus wieder verlassen.

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Auffällige Abwesenheit bei der Beerdigung eines Freundes

Die Nachricht von Haralds Klinikaufenthalt trifft die Königsfamilie in einer Zeit, die ohnehin von gesundheitlichen Krisen geprägt ist. Erst vor wenigen Wochen musste sich Kronprinzessin Mette-Marit (52) einer Lungentransplantation unterziehen. Königin Sonja (88) hatte Ende Mai mit Herzproblemen zu kämpfen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Und auch Haralds Schwester, Prinzessin Astrid (94), war in diesem Jahr mehrfach auf medizinische Hilfe angewiesen. Es scheint, als läge dieses Jahr ein großer Schatten auf der royalen Familie. Vor diesem Hintergrund wirkt jeder weitere ärztliche Behandlung eines Mitglieds der Königsfamilie besonders alarmierend – erst recht, wenn es den Monarchen selbst betrifft.

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Zusätzliche Fragen kamen auf, weil König Harald kürzlich bei der Beerdigung seines langjährigen Freundes Johan Baumann fehlte. Die beiden Männer kannten sich schon seit ihrer Jugend und besuchten unter anderem Ende der 1950er Jahre gemeinsam die Kriegsakademie. Dass Harald bei der Trauerfeier nicht anwesend war, sorgte daher für große Aufmerksamkeit. Nur Königin Sonja erwies dem Verstorbenen die letzte Ehre. Ob Haralds Fehlen bereits mit den gesundheitlichen Problemen zusammenhing, die nun zum Klinikbesuch führten, ist bislang nicht bekannt.

Verwendete Quelle: Se og Hør