„Ich bin zutiefst dankbar” Mette-Marit darf nach der Lungen-Transplantation nach Hause

Ein großer Moment für Norwegens Kronprinzessin.
Nach ihrer Lungen-Transplantation kann Mette-Marit das Krankenhaus verlassen. In einer emotionalen Erklärung bedankt sie sich bei ihrer Familie, den Ärzten – und vor allem bei den Menschen, die sich für eine Organspende entscheiden.
Mette-Marit bedankt sich für ihre zweite Chance
Wie das norwegische Königshaus am Dienstag (14. Juli) mitteilt, darf die 52-Jährige das Krankenhaus verlassen und nach Hause zurückkehren. Die Ehefrau von Kronprinz Haakon richtet in der veröffentlichten Erklärung bewegende Worte an die Öffentlichkeit. „Ich bin zutiefst dankbar. Zunächst möchte ich allen danken, die sich für eine Organspende entscheiden. Das hat mir das Leben geschenkt, und Worte reichen kaum aus, wenn ich beschreiben soll, wie dankbar und demütig ich dafür bin”, so Mette-Marit.
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Große Erleichterung bei Kronprinz Haakon
Mette-Marit nutzt die Gelegenheit außerdem, um all jenen zu danken, die sie während der vergangenen Monate begleitet haben. Sie nennt ihre Familie ebenso wie Ärzte, Chirurgen, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und das gesamte medizinische Personal.
„Ich möchte diese Gelegenheit auch nutzen, um allen zu danken, die mich auf dieser langen Reise begleitet haben“, heißt es in ihrer Erklärung. Zugleich würdigt sie den täglichen Einsatz der Beschäftigten im norwegischen Gesundheitswesen.
Auch ihr Ehemann, Kronprinz Haakon, zeigt sich erleichtert. „Wir sind alle sehr froh, dass die erste Phase so gut verlaufen ist, wie sie verlaufen ist. Zudem sind wir unglaublich beeindruckt vom Universitätskrankenhaus Oslo. Auch wenn wir wissen, dass ein langer Weg der Rekonvaleszenz vor uns liegt und Komplikationen auftreten können, fühlt es sich sehr gut an, schon so weit gekommen zu sein“, wird der 52-Jährige zitiert.
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Wie es jetzt für Mette-Marit weitergeht
Auch über den Gesundheitszustand der Kronprinzessin informiert das Königshaus. Demnach sei Mette-Marits Zustand den Umständen entsprechend gut. Are Holm, Leiter der Lungenabteilung des Rikshospitalet, erklärte dazu: „In den nächsten sechs Monaten wird die Kronprinzessin trainieren und engmaschig auf mögliche Komplikationen wie Abstoßung und Infektionen überwacht werden.“ Weiter heißt es in der Erklärung, dass es bei einem positiven Verlauf oft etwa ein Jahr dauert, bis der Zustand in eine stabilere Phase übergeht.
Dass die Kronprinzessin während der Rehabilitationsphase offizielle Aufgaben wahrnimmt, sei nicht geplant. Laut Palast wird Kronprinz Haakon in dieser Zeit offizielle Termine wahrnehmen, diese aber so gestalten, dass er auch Zeit mit seiner Frau verbringen kann.
Verwendete Quelle: Kungahuset.no, VG, Bunte


