Klartext vom SchlagerstarNino de Angelo sicher: Deutschland landet mit Sarah Engels wieder hinten

Sarah Engels‘ ESC-Auftritt sorgt für Hoffnung - doch Schlagersänger Nino de Angelo bleibt skeptisch. Sein hartes Urteil: „Fire“ ist einfach nicht gut genug.
Nino de Angelo kann sich nicht für den deutschen ESC-Beitrag „Fire“ von Sarah Engels begeistern. Der Schlagersänger („Jenseits von Eden“) findet den Song nicht gut genug für eine vordere Platzierung. „Trotz einer wunderbaren Sarah Engels in einem atemberaubenden Kleid, denke ich, dass Deutschland wieder auf den hinteren Plätzen landen wird“, sagt der 62-Jährige. Sein Urteil: „Der Song ist einfach nicht gut genug.“
Nino de Angelo hat selbst eine ESC-Vergangenheit. 1989 trat er für Deutschland bei dem Musikwettbewerb an und belegte mit dem Lied „Flieger“ den 14. Platz von 22 Teilnehmern. Das Lied wurde von Dieter Bohlen komponiert.
In diesem Jahr schickt Deutschland die Kölnerin Sarah Engels mit dem rasanten Pop-Song „Fire“ ins Rennen. Die 33-Jährige gilt als starke Sängerin und hat eine aufwendige Bühnenshow einstudiert, weshalb sich manche Hoffnungen auf eine gute Platzierung machen. Bei Wettanbietern wird Engels bislang allerdings nicht zu den Favoritinnen gezählt. In den Wettbüros liegt die 33-Jährige im hinteren Mittelfeld.
Das ESC-Finale findet am Samstag statt. Unter dem Strich hat Deutschland beim ESC in den zurückliegenden zehn Jahren einige Tiefschläge einstecken müssen - oft gab es letzte oder vorletzte Plätze. Eine Top-Platzierung konnte nur Michael Schulte im Jahr 2018 (4. Platz) erzielen.
Gastgeber Österreich hatte im Jubiläumsjahr ursprünglich auf eine Rekordzahl an Teilnehmern gehofft. Doch stattdessen konnte Wien nur insgesamt 35 Starter begrüßen - so wenige wie seit mehr als 20 Jahren nicht. Denn zu seinem Jubiläum ist der ESC in der Krise und die Europäische Rundfunkunion EBU zerstritten. Spanien, Irland, die Niederlande, Island und Slowenien machen aus Protest gegen die Teilnahme Israels, das wegen seines Vorgehens im Gazastreifen in der Kritik steht, nicht mit.
Verwendete Quellen: chr/dpa


