Zum Geburtstag des ZauberlehrlingsAcht „Harry Potter”-Geheimnisse, die viele Fans noch nicht kennen

Am 31. Juli feiert der wohl berühmteste Zauberlehrling der Welt Geburtstag!
Doch selbst eingefleischte Fans kennen längst nicht alle Geheimnisse hinter den Büchern. Vom tragischen Schicksal von Autorin J. K. Rowling bis zu einer genialen Idee im Zug – diese acht Fakten überraschen selbst Potterheads.
25 Jahre später gibt es noch immer neue Geheimnisse
Seit mehr als 25 Jahren begeistert Harry Potter Millionen Menschen weltweit. Die Bücher wurden in über 80 Sprachen übersetzt, die Filme machten Daniel Radcliffe (37), Emma Watson (36) und Rupert Grint (37) zu Weltstars. Erst vor wenigen Tagen, am 23. Juli, feierte Hauptdarsteller Daniel Radcliffe seinen Geburtstag. Nun hat auch seine berühmteste Rolle Grund zum Feiern: Der Charakter Harry Potter wird in den Büchern und Filmen am 31. Juli ein Jahr älter.
Passend dazu verraten Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling im Podcast „BRITPOD – England at its best” auf RTL+ spannende Hintergründe zur Entstehung des Zauber-Universums. Wir verraten euch sieben Geheimnisse, die viele Fans noch nicht kennen.
1. Harry Potters Geschichte steckt voller Erlebnisse von J. K. Rowling
Wie im Podcast erklärt wird, ließ J. K. Rowling viele persönliche Erfahrungen in ihre Bücher einfließen. So erzählte sie in einem Interview unter anderem, dass ihr ihre Lehrer früher wenig zugetraut hätten. Dieses Gefühl findet sich später auch bei mehreren Hauptfiguren wieder, die immer wieder unterschätzt werden und sich ihren Platz erst erkämpfen müssen.
2. Aus persönlichem Leid entstand eine der erfolgreichsten Buchreihen der Welt
1990 kam Rowling die Idee zu Harry Potter – ausgerechnet in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens. Wie die Podcast-Hosts verraten, starb im selben Jahr ihre Mutter, die zuvor lange an Multipler Sklerose erkrankt war und von Rowling gepflegt wurde. Die Autorin befand sich damals in einer schweren persönlichen Krise.
Dass Harry Potter früh seine Eltern verliert und sich trotz einer einsamen Kindheit nie aufgibt, ist deshalb kein Zufall. Nach Einschätzung des Podcasts verarbeitete Rowling viele ihrer eigenen Gefühle in der Geschichte.
3. Harry Potter entstand während einer Zugfahrt
Manchmal genügt eine einzige Stunde, um Geschichte zu schreiben. n einem Interveiw hat J. K. Rowling einst erzählt, dass ihr die Idee für Harry Potter während einer Zugfahrt von Manchester nach London kam. Plötzlich habe sie den Jungen mit der runden Brille vor sich gesehen. Die Grundstruktur der gesamten Buchreihe sei ihr auf dieser Reise in den Sinn gekommen. Rowling beschreibt diesen Moment später als den „reinsten Geistesblitz”.
Noch mehr Harry-Potter-Geheimnisse im RTL+Podcast
Übrigens: Diese sieben Geheimnisse sind noch längst nicht alles! Im Podcast „BRITPOD – England at its best” auf RTL+ erfahrt ihr noch weitere Geheimnisse rund um den „Harry Potter”-Kult. Zum Beispiel, welche Informationen die Drehbuchautoren Alan Rickman (Snape) über seine Rolle gegeben hatten, die dazu führten, dass er seine Figur so perfekt spielte – und welche Charaktere ursprünglich am Ende zu Liebespaaren werden sollten.

4. Deshalb bekam die Hauptfigur den Namen Harry Potter
Auch der Name des berühmten Zauberers entstand nicht zufällig, wie die Autorin einst verriet: Harry habe schon immer zu ihren Lieblingsnamen für Jungen gehörte. Den Nachnamen Potter übernahm sie dagegen von einer Familie, die sie von früher kannte.
5. Zwölf Verlage wollten Harry Potter nicht veröffentlichen
Heute gehört Harry Potter zu den erfolgreichsten Buchreihen aller Zeiten. Doch der Weg dorthin war alles andere als einfach.
Wie es im Podcast heißt, lehnten zwölf Verlage das Manuskript zunächst ab. Manche hielten Kinderbücher über Magie für wenig erfolgversprechend, andere fanden den Roman zu umfangreich. Erst 1996 sagte der Verlag Bloomsbury zu. Die erste Auflage umfasste gerade einmal 500 Exemplare. Erst durch Mundpropaganda entwickelte sich Harry Potter in den Jahren 1997/1998 zum weltweiten Erfolg.
Video-Tipp: Was machen die „Harry Potter”-Stars heute?
6. Selbst Figuren ohne Auftritt bekamen eine komplette Lebensgeschichte
J. K. Rowling plante ihre Zauberwelt bis ins kleinste Detail. Sogar Figuren, die in den Büchern gar nicht auftreten, erhielten ausführliche Hintergrundgeschichten, wie Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling im Podcast verraten. Dazu gehört beispielsweise die bereits verstorbene Mutter von Luna Lovegood. Obwohl sie nie persönlich erscheint, entwickelte Rowling eine vollständige Biografie für die Figur.
7. „Harry Potter”-Schauspieler wussten nicht, was sie erwartet
Bei den Dreharbeiten wollten die Verantwortlichen möglichst authentische Reaktionen einfangen. Deshalb wurden die Schauspieler laut Podcast nicht über alle zukünftigen Entwicklungen ihrer Figuren informiert. Die Drehbuchautoren wollten erreichen, dass Überraschung, Freude oder Entsetzen vor der Kamera möglichst echt wirken.
8. SIE sollte eigentlich Harry Potters Mutter spielen
Im ersten Film der Reihe, „Harry Potter und der Stein der Weisen”, sind erstmals die verstorbenen Eltern des Zauberlehrlings zu sehen. Ein Blick in den magischen Spiegel Nerhegeb zeigt Lily und James Potter, gespielt von Geraldine Somerville (59) und Adrian Rawlins (68). Auf ihrer Webseite verriet Autorin J. K. Rowling, dass Filmproduzenten ihr ursprünglich die Rolle für die berühmte Spiegelszene angeboten hätten. Allerdings habe sie das Angebot ausgeschlagen, da sie „nicht als Schauspielerin gemacht” sei. „Ich hätte es irgendwie vermasselt”, gestand sie.
Und auch diese Stars waren im Gespräch für eine Rolle in den erfolgreichen Filmen: Ein britischer Schönling mit spitzbübischem Grinsen – kaum jemand wäre für die Rolle des Gilderoy Lockhart wohl so geeignet gewesen wie Hugh Grant (65). Tatsächlich hatte der Schauspieler die Rolle für den Zauberlehrer bereits in der Tasche. Allerdings kollidierten die Dreharbeiten zum zweiten „Harry Potter”-Film 2002 mit denen für „Ein Chef zum Verlieben”. Auch Jude Law (53) soll im Gespräch für die Rolle gewesen sein. Schließlich gewann Kenneth Branagh (65) die Partie.
Robin Williams (1951-2014) wollte ebenfalls unbedingt eine Rolle in der Filmreihe ergattern. Er galt als großer Fan der Bücher und hatte angeblich ein Auge auf die Rolle des Remus Lupin geworfen. Für Autorin J. K. Rowling (60) war jedoch Bedingung, dass jeder Schauspieler in den Filmen Brite ist. Als Amerikaner hatte Williams deshalb keine Chancen auf die Rolle. (mit spot on)
Verwendete Quelle: RTL+, Spot on news


