Mehr als 5 Millionen DollarWarum Zverev die Hälfte seines Preisgeldes gleich wieder abgeben muss

Wie gewonnen, so versteuert.
Sportlich ist es der größte Triumph seiner Karriere, finanziell ein Rekord: Alexander Zverev (29) kassiert für seinen US-Open-Sieg 5,5 Millionen US-Dollar Preisgeld. Umgerechnet rund 4,7 Millionen Euro. Doch von der gewaltigen Summe bleibt deutlich weniger übrig. Fast die Hälfte schluckt der US-Fiskus.
Mehr als zwei Millionen Euro Steuern auf Zverevs Preisgeld
5,5 Millionen US-Dollar. Diese unglaubliche Summe hat sich Alexander Zverev mit seinem Triumph bei den US Open 2026 erspielt. Noch nie zuvor war der Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier mit einem höheren Preisgeld dotiert. Doch der deutsche Tennisstar kann längst nicht die kompletten Millionen behalten. Wie „ran“ berichtet, werden nach deren Berechnung mehr als 2,58 Millionen Dollar an Steuern fällig (rund 2,1 Millionen Euro).
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Der US-Open-Sieg beschert Alexander Zverev einen historischen Zahltag. Insgesamt schüttete das Turnier in New York laut „ran“ rund 108 Millionen US-Dollar aus, 20 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Während die Einzel-Champions 2025 jeweils fünf Millionen Dollar erhielten, stieg die Prämie 2026 auf 5,5 Millionen Dollar.
Der Rekord-Jackpot hat allerdings einen gewaltigen Haken. Nach der Rechnung von „ran“ fallen für Zverev auf das Preisgeld sowohl Steuern im Bundesstaat New York als auch US-Bundessteuern an. Das Portal rechnet mit 9,65 Prozent State Tax und einem Bundessteuersatz von 37 Prozent. Daraus ergibt sich laut „ran“ eine Belastung von insgesamt 46,95 Prozent.
Bei einem Preisgeld von 5,5 Millionen US-Dollar wären damit mehr als 2,58 Millionen Dollar weg. Übrig blieben demnach knapp 2,9 Millionen Dollar, ergo ca. 2,5 Millionen Euro.
Immerhin: In seiner Wahlheimat Monaco fällt keine zusätzliche Einkommensteuer an. „Glück” gehabt.
Für Alexander Zverev dürfte der Blick aufs Konto den historischen Erfolg trotzdem kaum trüben. Schließlich hat er mit seinem US-Open-Sieg nicht nur seinen großen Grand-Slam-Traum verwirklicht, sondern sich zugleich das höchste Sieger-Preisgeld gesichert, das die US Open bislang ausgeschüttet haben. (mli)
Verwendete Quelle: ran


