Die teure Wahrheit hinter dem Tennis-Glamour„Einige, einige Millionen im Jahr!“ Alexander Zverev packt über Geldsorgen aus

Alexander Zverev
Auch Tennis-Star Alexander Zverev kennt Existenzängste
picture alliance / SIPA | PSNEWZ

Er zählt zu den bestverdienenden deutschen Sportlern!
Alexander Zverev hat fast 60 Millionen Euro an Preisgeld erspielt – und doch kennt der 29-Jährige Phasen, in denen er um seine Existenz bangen musste. In einem offenen Gespräch mit YouTuber Jens „Knossi“ Knossalla (40) sprach der Tennis-Star jetzt ungewohnt ehrlich über massive Geldsorgen – und enthüllt, wie zerbrechlich das glamouröse Leben als Tennis-Star wirklich ist.

Das Millionen-Unternehmen „Zverev“

Was viele Fans nicht wissen: Anders als Fußballprofis sind Tennisspieler wie Alexander Zverev ihre eigenen Unternehmer. Sie tragen die volle finanzielle Verantwortung für ihren gesamten sportlichen Apparat. Im Gespräch mit dem YouTube-Star Jens „Knossi“ Knossalla legte Zverev die beeindruckenden Zahlen offen: Sein Team umfasst aktuell zwölf Mitarbeiter, darunter Trainer, ein Arzt und Physiotherapeuten.

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Die jährlichen Kosten für diesen Stab sind enorm. „Mein Leben von den Kosten her ist nicht günstig. Wir sind jährlich im guten siebenstelligen Bereich“, erklärte der 29-Jährige. Eine genaue Summe wollte er nicht nennen, aber er verdeutlichte: „Das sind einige, einige Millionen im Jahr.“ Diese Ausgaben für Gehälter, Flüge und Hotels betrachtet er als notwendige Investition in seine Karriere, um auf dem Platz Höchstleistungen abrufen zu können.

Wie schnell dieses System ins Wanken geraten kann, erlebte Zverev auf brutalste Weise im Halbfinale der French Open 2022. Im Match gegen Rafael Nadal knickte er schwer um und zog sich eine schwere Verletzung am Sprunggelenk zu. Plötzlich war seine Karriere auf unbestimmte Zeit unterbrochen – doch die Kosten liefen weiter. Dieser Moment löste bei ihm tiefgreifende Sorgen aus. „Man überlegt sich dann: Okay, also das Leben, das ich führe, kann ich jetzt nicht mehr so weiterleben, weil das Geld mache ich nicht mehr“, erinnerte er sich an die schwere Zeit.

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Vom Tiefpunkt zum Triumph

Die Sorgen waren sehr konkret und existenziell. Es ging nicht nur um den Verlust von Luxus, sondern um die grundlegende Frage, ob er sich seine Wohnung in Monaco und vor allem sein zwölfköpfiges Team weiterhin würde leisten können. Eine Zwangspause bedeutet für einen Tennisprofi kein Ende der finanziellen Verpflichtungen. Denn im Tennis hört das „Unternehmen“ nicht einfach auf zu laufen, nur weil der Chef verletzt ist – eine Tatsache, die Zverev damals schlaflose Nächte bereitete.

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Sportlich hat sich Zverevs risikoreiches Investment ausgezahlt. Nach einer langen und harten Reha kämpfte er sich zurück an die Weltspitze und krönte sein Comeback 2026 mit seinem ersten Grand-Slam-Sieg bei den French Open. Es war der Triumph, auf den er jahrelang hingearbeitet hatte, und eine Erlösung nach der schweren Verletzung am selben Ort. Doch seine offenen Worte machen deutlich: Der Preis, um dieses Top-Niveau dauerhaft zu halten, bleibt weiterhin im Millionenbereich. Zverevs Geschichte zeigt eindrücklich, wie eng im professionellen Tennis sportlicher Erfolg und wirtschaftliche Existenz miteinander verwoben sind.

Verwendete Quellen: Instagram, Bunte, Focus