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French Open

Die French Open zählen zu den Grand Slams, den vier wichtigsten Turnieren im Profitennis. Sie finden jeden Sommer im Stade Roland Garros in Paris statt.

Die French Open sind eines der vier wichtigsten Tennisturniere der Welt, den so genannten Grand Slams. Ausgetragen werden sie jeden Sommer auf der Pariser Tennisanlage Stade Roland Garros. Daher lautet die offizielle Bezeichnung des Turniers „Tournoi de Roland Garros“.

Die Anfänge der French Open

Zum ersten Mal wurden die French Open, die damals noch „Championat de France International de Tennis“ hießen, im Jahr 1891 ausgetragen. Es nahmen nur fünf Männer daran teil, die Mitglieder in französischen Tennisclubs waren. Der erste Sieger war ein Brite namens H. Briggs. Ein Frauenturnier wurde erstmals 1897 veranstaltet. Zu Beginn wurden die French Open noch auf Rasen ausgetragen, das änderte sich jedoch, als das Turnier 1928 im Stade Roland Garros seine feste Heimat fand. Nachdem jahrzehntelang nur Amateure im Tennis antreten durften, waren die French Open 1968 das erste Grand-Slam-Turnier, an dem auch Profis teilnehmen durften.

Besondere Gewinner der French Open

Der Rekordsieger der French Open bei den Herren ist Rafael Nadal, der 2019 seinen zwölften Titel in Paris holte. Bei den Damen führt Chris Evert mit sieben French-Open-Siegen, die sie zwischen 1974 und 1986 holte. Steffi Graf konnte von 1987 bis 1999 sechs Mal in Roland Garros gewinnen. Zwei weitere deutsche Damen hatten zuvor bei den French Open gesiegt, nämlich Cilly Aussem im Jahr 1931 und Hilde Krahwinkel Sperling, die von 1935 bis 1937 drei Mal in Serie erfolgreich war. Zwei deutschen Männern gelang es bisher, die French Open zu gewinnen, nämlich Gottfried von Cramm in den Jahren 1934 und 1936 sowie Henner Henkel im Jahr 1937.

Das Stade Roland Garros

Die Tennisanlage, auf der die French Open stattfinden, wurde 1928 errichtet. Benannt wurde sie nach dem Piloten Roland Garros, der im Ersten Weltkrieg Heldenstatus erlangte. Das Stade Roland Garros besteht aus insgesamt 20 Tennisplätzen, von denen sich drei in Stadien mit hohen Zuschauerkapazitäten befinden. Der Court Philippe Chatrier hat mehr als 15.000 Sitzplätze, am Court Suzanne Lenglen finden über 10.000 und am Court Simonne Mathieu rund 5.000 Menschen Platz. Die Besonderheit von Roland Garros ist der Belag, der aus zermahlenen Ziegelsteinen besteht und besonders langsam ist.