Er hört auf seine OmaUnheilbar krank! Ski-Star muss Karriere mit 26 Jahren beenden

Christophe Torrent gibt den Sport auf, den er so sehr liebt.
Christophe Torrent gibt den Sport auf, den er so sehr liebt.
Imago/GEPA pictures

Ein Leben für den Skisport – und plötzlich ist alles vorbei.
Der Schweizer Christophe Torrent muss seine Karriere mit nur 26 Jahren beenden. Eine unheilbare Autoimmunerkrankung lässt dem Speedfahrer keine andere Wahl, wie er mit bewegenden Worten auf Instagram bestätigt.

Christophe Torrent beendet seine Ski-Karriere

Für Christophe Torrent ist es der schwerste Schritt seiner Laufbahn. Der Schweizer Skirennfahrer verabschiedet sich mit gerade einmal 26 Jahren vom Leistungssport. Wie der Schweizer Blick berichtet, leidet Torrent seit mehr als drei Jahren an Morbus Bechterew, einer chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankung, die unter anderem starke Rückenschmerzen verursacht.

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„Mit einem Hauch von Traurigkeit, aber auch mit der Einsicht, endlich auf Oma Agnès zu hören, die mir immer gesagt hat, ich solle ein normales Leben führen, entscheide ich mich heute, meine Karriere als Skifahrer zu beenden“, schreibt Torrent auf Instagram. Die Schmerzen sind offenbar zu groß, bereits Anfang des Jahres muss Torrent seine Saison vorzeitig abbrechen, weil sein Körper die Belastung nicht mehr mitmacht.

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Weggefährten bedanken sich bei Christophe Torrent

Der 26-Jährige gilt lange als großes Talent in den Schweizer Speed-Teams. Insgesamt kommt er auf vier Einsätze im alpinen Ski-Weltcup. Sein bestes Ergebnis erreicht er im Februar 2025 mit Rang 33 in der Abfahrt von Crans-Montana. Unter seinem ergreifenden Abschieds-Post melden sich zahlreiche Weggefährten zu Wort und wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute.

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Sein Landsmann Arnaud Boisset bedankt sich bei seinem „kleinen Sonnenschein“ für die vielen gemeinsamen und „schönen Momente“, Skirennfahrer Justin Murisier gratuliert Torrent für seinen „Kampfgeist.“ Nun beginnt für den Schweizer ein neues Kapitel – ohne Startnummer und Zielhang, dafür mit einem Kampf gegen eine Krankheit, die ihn sein Leben lang begleiten wird.

Verwendete Quellen: Instagram/cclaterreur, Blick