Europa-League-Finale gegen Aston VillaHeute sind wir alle Freiburger!
Auf geht’s Männer, jetzt fehlt nur noch EIN Schritt!
Wer hätte das vor einigen Jahren gedacht? Der SC Freiburg, der so lange zu den klassischen Fahrstuhlmannschaften der Bundesliga zählte, steht in einem europäischen Endspiel. Dank konstant guter Arbeit, Treue zu den eigenen Werten und eingefleischter Bescheidenheit. Nur wenige haben diesen Pokal so sehr verdient.

Der SC Freiburg baut auf Beständigkeit
Christian Günter, Nicolas Höfler, Lukas Höler und mit Abstrichen auch Matthias Ginter sowie Vincenzo Grifo. Sie alle tragen seit so vielen Jahren das Trikot des SC Freiburg. Füllen es mit Leistung, mit Kampfgeist und vor allem enorm viel Stolz. Ähnliches trifft auch auf viele weitere Spieler des aktuellen Kaders zu. Es ist der bewusst gewählte Weg der Breisgauer – der sich immer mehr auszeichnet. Und das völlig zurecht.
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Freiburgs sensationelle Finalreise in Bildern
Wenn am Mittwochabend (live bei RTL und auf RTL+) um 21 Uhr der Anpfiff im Beşiktaş-Park in Istanbul ertönt, wird ein Großteil der rund 230.000 Einwohner der Stadt gebannt den Fernseher einschalten. Weitere Zehntausende werden in die Türkei reisen und ihre Mannschaft in oder vor dem Stadion anfeuern. Vielleicht dann auch wieder mit Platzsturm und gemeinsamer Party in der Kurve, die nach dem Finaleinzug Trainer Julian Schuster sogar Freudentränen aufs Gesicht gezaubert hat.

Auch ganz Fußball-Deutschland schaut zu – ein ungewohntes Gefühl für den sonst so gemütlichen, heimatverbundenen Provinzclub, der dieses Image auch auf der Trainerposition vorlebt. Schuster übernahm 2024 von Christian Streich, der zwölf Jahre bei den Breisgauern an der Seitenlinie gestanden hatte. Über viele Jahre sein Kapitän in der Zeit? Ebendieser Julian Schuster. Konstanz statt großer Namen. Funktioniert in der Bundesliga und auch in Europa.
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SC Freiburg trifft auf den englischen Verein Aston Villa
Denn auch auf der großen Bühne zählt der Sportclub mittlerweile zu den Stammgästen. In drei der vier vergangenen Spielzeiten schafften es die Freiburger nach der Qualifikation auch in die K.-o.-Runde der Europa League. Während 2023 gegen Juventus Turin und 2024 gegen West Ham United Schluss war, trumpft die Mannschaft dieses Jahr mit ihrer Erfahrung auf. KRC Genk, Celta Vigo und Sporting Braga – sie alle ziehen im Duell mit dem Bundesligisten den Kürzeren.
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Europa-League-Finale SC Freiburg gegen Aston Villa bei RTL und auf RTL+
Das soll auch im größten Spiel der Vereinsgeschichte gelingen. Mit Aston Villa wartet ein harter Brocken, der vor allem finanziell ganz anders aufgestellt ist. Im vergangenen Sommer gaben die Engländer rund 70 Millionen Euro für Transfers aus. Ihr Mittelfeldmotor Amadou Onana war dem Verein aus der Premier League einst knapp 60 Millionen Euro wert. Zum Vergleich: Freiburg hat noch nie mehr als 10,4 Millionen Euro für einen Spieler ausgegeben.
Doch all das zählt heute Abend nicht. Geld schießt bekanntermaßen keine Tore, Leidenschaft und Herz aber schon. Und davon haben die Freiburger genug. Fragt mal bei Grifo, Ginter und Höler nach.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Transfermarkt



