Live-Ticker zu Olympia 2024 Olympia-Flagge landet trotz Erdbeben in Los Angeles

Die Olympia-Flagge landet in Los Angeles
Von Paris nach Los Angeles: Die Olympia-Fahne hat ein neues Zuhause
Reuters

Willkommen zurück!
Olympia in Paris ist Geschichte! Krönender Abschluss für alle Athletinnen und Athleten ist die spektakuläre Abschlussfeier im Stade de France. Einen Tag später wartet auf Team Deutschland noch eine besondere (Party-)Zugfahrt und ein Empfang in Köln.
In unserem Olympia-2024-Live-Ticker verpasst ihr nichts!

Im Video: Im Party-Zug zurück nach Deutschland

Live-Ticker zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris

Fabian Klein

Olympia-Flagge in Los Angeles angekommen

Bei typisch kalifornischem Sommerwetter mit einem strahlend blauen Himmel ist die Olympische Flagge vier Jahre vor den nächsten Sommerspielen in der künftigen Gastgeberstadt angekommen. Nur kurz vor der Landung des nach der Schlussfeier von Paris gestarteten Flugzeugs mit dem Banner an Bord erschüttert ein für Kalifornien nicht ungewöhnliches Erdbeben die Region an der US-Westküste für mehrere Sekunden.
Bürgermeisterin Karen Bass trägt die wehende Flagge mit den fünf Ringen nach der Landung der mit dem „LA 2028“-Logo geschmückten Maschine über das Rollfeld des Los Angeles International Airport. Mehrere Aktive aus dem US-Team bei den am vergangenen Sonntag beendeten Spielen begleitet das Stadtoberhaupt auf dem Weg zur Ankunftshalle.
„Jetzt ist die Olympische Flagge da. Wir spüren den Druck sicherzustellen, dass unsere Stadt und unsere Region vorbereitet und bereit sein werden“, sagt Bass in Anwesenheit von Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom und ruft die Bürger der Millionenmetropole zur Unterstützung auf: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, Los Angeles - es liegt an uns.“
Die Olympia-Flagge ist in LA gelandet
Die Olympia-Flagge ist in LA gelandet. Reuters
Phillip Oldenburg

Olympiasiegerin fordert Millionenprämie für Goldmedaille

In Paris holt das deutsche Team zwölfmal Olympia-Gold. Es gibt eine fünfstellige Prämie für den Sieg. Das ist aber aus Sicht der früheren Bahnradsportlerin Kristina Vogel alles andere als ausreichend. Geht es nach der zweimaligen Bahnrad-Olympiasiegerin sollten künftige Olympia-Erfolge mit einer siebenstelligen Prämie belohnt werden. "Ich fordere eine Million Euro für Olympiasieger, steuerfrei. Das hätte Strahlkraft, man hätte länger ausgesorgt. Und es hätte den Reiz, dass du mit einem Olympiasieg Millionär werden kannst", sagt die 33-Jährige der Bild. 

Die deutschen Olympiasieger bei den am Sonntag zu Ende gegangenen Sommerspielen in Paris bekamen 20 000 Euro, aber nur für jede erste Goldmedaille. Wäre mehr Geld ein weitere Anreiz? Damit allein ist es nicht getan, glaub Vogel. Es fehlt aus ihrer Sicht oft auch der Leistungsgedanke im deutschen Sport. "Bei den Bundesjugendspielen werden Wertungen abgeschafft. Also warum soll ich Leistung bringen? In Musik darfst du singen, doch die Weite im Kugelstoßen wird nicht gemessen. Unfassbar!"

Bittere Bilanz: Deutschland belegte in Paris mit 12 Gold-, 13 Silber- und 8 Bronzemedaillen Rang zehn im Medaillenspiegel - es ist somit die schlechteste Platzierung seit der Wiedervereinigung. 
Kristina Vogel (M) ist überzeugt, dass künftige Olympia-Erfolge mit einer siebenstelligen Prämie belohnt werden sollten.
Kristina Vogel (M) ist überzeugt, dass künftige Olympia-Erfolge mit einer siebenstelligen Prämie belohnt werden sollten. DPA Images
Phillip Oldenburg

Im Party-Zug zurück nach Deutschland

Bejubelt von euphorischen Fans und begrüßt von Politik-Prominenz sind zahlreiche deutsche Olympia-Sportler in Köln empfangen worden. Auf dem Weg vom Gleis durch den Hauptbahnhof zum Dom bildeten die Fans ein Spalier für die Athletinnen und Athleten.

Begrüßt wurden sie unter anderem von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos). Von der Domplatte ging es zu einem Empfang ins historische Rathaus. "Sie sind die sympathischen Helden, die wir lieben", sagte Reker. Sie lud die Athletinnen und Athleten ein, sich ins Gästebuch einzutragen.

Zuvor ließen es die Sportlerinnen und Sporlte rauf ihrer Heimreise aus Paris im Party-Zug krachen. Angeheizt von einem DJ und Saxofonist André Schnura, der mit seinen Auftritten bei der Fußball-EM bekannt wurde, feierten sie mit Dosenbier die Olympischen Spiele. "Ich finde es gerade megageil, dass ein Teil des Teams gemeinsam zurückfahren kann", sagte Slalomkanutin Ricarda Funk dem SID. Mit an Bord waren unter anderem die Gold-Gewinner Lukas Märtens (Schwimmen),  Darja Varfolomeev (Rhythmische Sportgymnastik) sowie Jacob Schopf und Max Lemke (Kajak). Auch das gesamte Team der Hockey-Männer (Silber) und die Beachvolleyballer  Nils Ehlers und Clemens Wickler (Silber) waren an Bord.

HIER seht ihr den begeisterten Empfang im Video.
Phillip Oldenburg

Flamme ist erloschen - Olympia in Paris beendet

Um 23.58 Uhr gehen die Olympischen Spiele 2024 in Paris offiziell zu Ende. IOC-Präsident Thomas Bach spricht die traditionelle Schussformel und Schwimmer-Superstar Leon Marchand löscht die Flamme.
Phillip Oldenburg

Mega-Auftritt von Tom Cruise

Er ist wirklich da! Schauspiel-Star Tom Cruise schwebt vom Stadiondach auf den Rasen. Was für ein Auftritt. Der 62-Jährige holt sich anschließend die Fahne ab und rollt mit einem Motorrad aus dem Sadion. Ziel: Los Angeles!

Es folgen Bilder seiner Reise in die USA. Zur Fortbewegung nutzt er das Motorrad, ein Flugzeug und einen Fallschirm. Natürlich! In Amerika angekommen, wird die Fahne von zahlreichen Stars nach bis nach Venice Beach getragen. Am Traumstrand heizen die Red Hot Chili Peppers, Billie Eilish, Snoop Dogg und Dr. Dre den Fans ein.

Der kommende Olympia-Gastgeber gibt damit einen aufsehenerregenden Vorgeschmack auf die Hollywood-Spiele 2028.
Phillip Oldenburg

Paris gibt die olympische Fahne weiter

Nun heißt es Abschied nehmen für Frankreich und Paris. Gemeinsam mit Thomas Bach übergibt die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, die olympisches Fahne wird an Karen Bass, die Bürgermeisterin von Los Angeles. Dort werden 2028 die nächsten Sommerspiele ausgetragen. Im Anschluss sing H.E.R. die Hymne der USA. 
Karen Bass, die Bürgermeisterin von Los Angeles, schwenkt die Fahne.
Karen Bass, die Bürgermeisterin von Los Angeles, schwenkt die Fahne. DPA Images
Phillip Oldenburg

Bach spricht von SEINE-sationellen Spielen

Nach Esanguet tritt Bach ans Rednerpult. "Es ist uns bewusst, dass die Olympischen Spiele Frieden schaffen können. Aber die Spiele können ein Symbol für Frieden sein, dass als Vorbild dienen kann." Für ihn habe Paris eine großartige Bühne geboten. Weiter sagt er: „Die ersten Olympischen Spiele, die ganz im Zeichen unserer Reformen der olympischen Agenda standen: jünger, urbaner, integrativer, nachhaltiger. Die ersten Olympischen Spiele mit voller Geschlechterparität. Liebe französische Freunde, ihr habt euch in die Olympischen Spiele verliebt. Und wir haben uns in euch alle verliebt. Es leben die olympischen Spiele, es lebe Frankreich!"

Zuvor lässt er sich tatsächlich noch zu einem Wortspiel hinreißen, spricht von SEINE-sationellen Spielen. Ein gewagter Vergleich. Denn gerade die dreckige Seine war in den letzten Wochen DAS große Thema. Für einige Athleten und Athletinnen war sie offenbar zu dreckig, sie kämpften nach ihrem Wettbewerb mit gesundheitlichen Folgen. 
Phillip Oldenburg

Paris bricht kuriosen Rekord

Die Spiele in Paris haben offenbar einen neuen Rekord aufgestellt: „Noch nie gab es bei den Olympischen Spielen so viele Heiratsanträge, wie in diesem Jahr“, sagt  Tony Estanguet. Wie viele es genau waren, verrät der Organisationschef allerdings nicht. 
Phillip Oldenburg

Organisationschef blickt begeistert zurück

Nach über zwei Stunden gibt es nun die ersten Reden. Organisationschef Tony Estanguet ergreift zunächst das Wort. Er lässt die Spiele begeistert Revuee passieren, erinnert an die großen Momente und sagt, dass Olympia Frankreich wieder vereint habe.   

Neben ihm auf der Bühne: Sechs Olympioniken (je einer aus jedem Kontinent) und Thomas Bach, Präsident des Internationalen.
Phillip Oldenburg

Phoenix heizt Fans mit Lisztomania ein!

DAS war so nicht geplant. Nach der großen Show erobern zahlreiche Athleten und Athletinnen die Bühne. Kurz darauf müssen sie die Bühne aber schon wieder verlassen, da der musikalische Teil der Abschlussfeier beginnt. Als erstes darf die Band Phoenix ran - und spielt ihren Hit Lisztomania. 
Phillip Oldenburg

Showtime im Stade de France!

Im Stadion ist es mittlerweile dunkel. Der künstlerische und musikalische Teil dieser Abschlussfeier beginnt. Vom Stadiondach schwebt eine in gold gekleidete Figur auf die beleuchteten Umrisse der Kontinente hinab. Auf der Erde angekommen begibt er sich auf die Suche nach dem Olympia und was davon noch übrig geblieben ist. Zunächst bekommt er von einer in silber gekleideten Figur, die auch schon bei der Eröffnungsfeier zu sehen waren, die griechische Fahne überreicht. Anschließend entdeckt er die Siegesgöttin Nike und gräbt symbolisch die Olympischen Ringe aus. Diese müssen jetzt "nur" noch vereint werden. Mühsam werden sie zusammengeführt, bevor sie in der Mitte des Stade de France in die Luft aufsteigen. 
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Phillip Oldenburg

DANKE an alle Volunteers

Sie waren das Gesicht dieser Spiele. Und ohne sie wäre ein solches Sportereignis nicht möglich gewesen. Daher bekommen auch die Volunteers noch einmal einen großen Auftritt auf der Bühne - zumindest eine kleine Delagtion von ihnen. Insgesamt waren 45.000 Helferinnen und Helfer wähend der Spiele im Einstaz.
Phillip Oldenburg

Outfit des Tages geht an die Briten

Die Athletinnen und Athleten aus Großbritannien haben sich für die Abschlussfeier besonders in Schale geworfen. Sie tragen jeweils kurze Hosen und ein buntes Hawaiihemd.
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Die letzten drei Medaillen werden vergeben

Was für ein besonderer Moment für drei strahlende Gewinnerinnen. Die Marathon-Läuferinnen bekommen ihre Medaillen überrreicht. Gold geht an Sifan Hassan. Die Niederländerin siegt in 2:22:55 Stunden vor Tigst Assefa (Äthiopien) und Hellen Obiri (Kenia) 2:23:10.
Phillip Oldenburg

Alle Mannschaften sind da!

Es ist vollbracht. Alle Mannschaften haben den Weg ins Stadion gefunden. Anschließend geht die Party so richtig los. Zahlreiche bekannte Songs heizen den Fans und Sportlern ein, darunter natürlich auch die Klassiker "Aux Champs-Élysées" von  Joe Dassin und "We are the Champions" von Queen.