Wow-Auftritt bei French OpenTennis-Superstar verzaubert Publikum mit spektakulärem Outfit

Naomi Osaka of Japan during her womens singles second-round match vs Dona Vekic of Croatia at Roland-Garros 2026, Thursday, May 28, 2026, in Paris. //SAIDICHRISTOPHE_Sipa.47303/Credit:CHRISTOPHE SAIDI/SIPA/2605281347
Naomi Osaka zeigte wieder ein spezielles Outfit in Paris.
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Bei Naomi Osaka ist die Frage, was sie vor und während des Matches trägt, genauso interessant wie die nach ihrer Leistung. Sie genießt das Rätselraten der Fans und siegt erneut. Für Jan-Lennard Struff setzt es dagegen eine klare Pleite.

Optisch wieder ein Hingucker, sportlich erneut top: Japans Tennisstar Naomi Osaka macht bei den French Open weiter Schlagzeilen. Die frühere Weltranglistenerste gewann gegen die Kroatin Donna Vekic mit 7:6 (7:1), 6:4 und steht erstmals seit sieben Jahren wieder in der dritten Runde des Grand-Slam-Turniers in Paris.

„Ehrlich gesagt bedeutet mir das viel“, sagte Osaka und ergänzte an die Zuschauer gerichtet: „Es ist wie ein weiterer Meilenstein, ich hoffe nur, dass ich weitere Matches vor Euch spielen kann.“

Dann kommen die Besucher von Roland Garros auch weiter in den Genuss der Mode-Auftritte der für ihre extravaganten Outfits bekannten Osaka. Beim Einlaufen vor ihrem Zweitrundenmatch hatte die viermalige Grand-Slam-Turniergewinnerin eine weiße Schleppe getragen, ehe sie im gold-glitzernden Matchoutfit spielte. „Ich denke, es macht Spaß“, sagte Osaka. Es habe sich schon eine Art Community gebildet, die sich über ihre Outfits den Kopf zerbreche. Sie wolle, dass die Leute weiter darüber rätseln. „Ich genieße es, dass ihr Leute es genießt.“

Derweil ist Jan-Lennard Struff Alexander Zverev nicht in die dritte Runde der French Open gefolgt. Der 36-Jährige musste sich dem portugiesischen Qualifikanten Jaime Faria klar mit 5:7, 6:7 (1:7), 2:6 geschlagen geben. Struff, der zum Auftakt noch den Top-Ten-Spieler Alexander Bublik aus Kasachstan bezwungen hatte, fand während des gesamten Matches nicht so recht zu seinem Spiel. Faria war in nahezu allen Belangen etwas besser als der deutsche Davis-Cup-Spieler.

Damit ist der Weltranglistendritte Zverev, der am Mittwochabend gegen den Tschechen Tomas Machac völlig ungefährdet in drei Sätzen gewonnen hatte, der einzige im Turnier verbliebene männliche deutsche Tennisprofi. Bei den Frauen steht noch die Hamburgerin Tamara Korpatsch in der dritten Runde.

Schon beim Auftaktmatch gegen die deutsche Spielerin Laura Siegemund hatte Osaka aus ihrer Outfit-Wahl eine kleine Show gemacht. „Also ich komme daher, um Tennis zu spielen und keine Modenschau zu machen. Wenn andere eine Modenschau machen, dann sollen sie das machen, das ist okay für mich“, hatte Siegemund bei Eurosport gesagt.

Es werde bei den Grand-Slam-Turnieren mittlerweile auf jede Sekunde geachtet, „und sie kann sich noch anderthalb Minuten umziehen, da habe ich dann ein Problem damit“, kritisierte die 38-Jährige. Das sei ein Beispiel, bei dem „einmal mehr größere Namen auch anders behandelt werden“, meinte Siegmund: „Das ist das Einzige, was mich da interessiert. Ob jemand da mit der Schleppe kommt oder nicht, das ist mir relativ wurscht.“

Verwendete Quellen: dbe/dpa