Tennis-Star kämpft drei Stunden langHitzeschlacht bei French Open! Jan-Lennard Struff gelingt die Sensation

„Es war an der Zeit“, sagt selbst Boris Becker: Jan-Lennard Struff zieht überraschend in die zweite Runde der French Open ein. Nach dem Erfolg gegen den Top-Ten-Profi Alexander Bublik ist die Freude groß.
Jan-Lennard Struff riss nach dem glücklichen Ende seiner 3:10 Stunden langen Hitzeschlacht die Faust in die Höhe und ließ sich auf Platz 14 der French Open mit „Super-Struffi“-Sprechchören feiern. Der deutsche Dauerbrenner rannte bei über 35 Grad im Schatten jedem Ball hinterher, ließ sich von Rückschlägen nicht aus der Fassung bringen und jubelte am Ende über einen überraschenden 7:5, 6:7 (6:8), 6:4, 7:5-Erfolg gegen Top-Ten-Profi Alexander Bublik aus Kasachstan.
In der nächsten Runde trifft der Warsteiner auf den Portugiesen Jaime Faria. „Ich bin glücklich. Es war ein toughes Match mit schwierigen Bedingungen, es war sehr warm. Überragend war die Unterstützung auf dem Court, es waren viele deutsche Fans da“, sagte Struff bei Eurosport. Zu seinen weiteren Zielen in Roland Garros sagte er lediglich: „Ich habe Bock.“
Struff, der 2019 und 2021 in Paris im Achtelfinale stand, hatte in Hamburg zuletzt ein Erstrundenaus verkraften müssen und war ohne das ganz große Selbstbewusstsein zu dem Topevent gereist. Gegen Bublik, der im vergangenen Jahr in Paris das Viertelfinale erreicht hatte, arbeitete er dennoch mit Nachdruck an seinem Erfolg. 2024 hatte er ihn in der zweiten Runde von Paris schon einmal klar geschlagen - und jubelte nun wieder.
Boris Becker freute sich bei Eurosport mit. „Ganz wichtiger Sieg für unseren Mann“, sagte der TV-Experte: „Es war mal wieder Zeit, dass er so einen Spieler schlägt.“
Verwendete Quellen: ses/sid/dpa


