Tödliches Motorsport-WochenendeFahrer (†66) stirbt am Nürburgring – Zuschauer (†25) kommt bei Südamerika Rally ums Leben

Am Wochenende fuhr der Tod mit.
Schreckliche Unfälle am Wochenende stürzen die Motorsportwelt in tiefe Trauer. Am Samstag kommt BMW-Fahrer Juha Miettinen bei einem Massencrash in der Quali zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ums Leben, Sonntag stirbt ein Zuschauer bei einem Horror-Unfall bei der Südamerika Rally.
Auto überschlägt sich und reißt jungen Mann in den Tod
Tief saß der Schock über den tödlichen Unfall am Nürburgring am vergangenen Samstag (18. April). Nach einem heftigen Massencrash verlor der erfahrene Pilot Juha Miettinen sein Leben. Der 66 Jahre alte Finne starb später im Medical Center an der Strecke. Reanimationsversuche waren erfolglos geblieben, nachdem Miettinen geborgen worden war.
Die anderen sechs in den Massencrash involvierten verletzten Fahrer überlebten.
Während tags darauf Formel-1-Star Max Verstappen sowie alle anderen teilnehmenden Piloten immer noch gelähmt vor Trauer waren, ereignete sich in Südamerika die nächste Tragödie auf Rädern.
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Bei der Rally Sudamericano in der argentinischen Provinz Córdoba verloren zwei Fahrer die Kontrolle über ihren VW Polo. In einer Rechtskurve steuerten der Paraguayer Didier Arias sowie sein Co-Pilot Héctor Núñez ihr Auto geradeaus über die Streckenbegrenzung. Der Wagen überschlug sich mehrmals, rauschte in die am Rand stehenden Zuschauer und riss einen 25-jährigen Mann in den Tod. Zudem verletzte sich eine 40 Jahre alte Frau sowie ihre Tochter.
Wie es zu dem tragischen Unfall kam, der sich am Sonntag (19. April) schon kurz nach dem Start ereignete, ist noch unklar. Der Vorfall wird von den örtlichen Behörden nun untersucht.
Ebenso wie die Nürburgring-Quali wurde auch die Rally unmittelbar nach dem tödlichen Unfall abgebrochen.
Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche, dpa, X, 20 Minuten



